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Schweinfurt: Transporter durchbricht Kraftwerk-Tor - Fahrer eingeklemmt


Autor: Julian Drescher

Schweinfurt, Mittwoch, 27. Mai 2026

Ein Fahrzeug hat das Tor eines Kraftwerks in Schweinfurt durchbrochen. Die Feuerwehr musste den eingeklemmten Fahrer aufwendig befreien.
Da das Fahrzeug direkt an der Hauswand stand, mussten die Einsatzkräfte es zunächst mit der Seilwinde des Rüstwagens vom Gebäude wegziehen.


Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstag (26. Mai 2026) in Schweinfurt ereignet. Der Fahrer eines elektrisch angetriebenen Kleintransporters verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam erst an einer Hauswand zum Stillstand. Der Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt, wie ein Sprecher der Feuerwehr Schweinfurt gegenüber inFranken.de mitteilte.

Laut Schilderung der Einsatzkräfte touchierte der Transporter mehrere Hindernisse und durchbrach ein Tor des GKS-Kraftwerks. Dabei handelt es sich um ein Heizkraftwerk mit angeschlossener Müllverbrennungsanlage. Anschließend sei er mit einem Baum kollidiert und an einer Hauswand zum Stillstand gekommen. Dem Bericht der Feuerwehr zufolge wurde der Fahrer dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Feuerwehr Schweinfurt befreit Schwerverletzten "mit der Seilwinde"

Da das Fahrzeug direkt an der Hauswand stand, mussten die Einsatzkräfte es zunächst mit der Seilwinde des Rüstwagens vom Gebäude wegziehen. Erst dann sei die Rettung des Fahrers möglich gewesen, heißt es vonseiten der Feuerwehr.

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Mit hydraulischem Rettungsgerät befreiten die Einsatzkräfte den eingeklemmten Fahrer. Anschließend wurde der Mann an den Rettungsdienst übergeben. Bei dem Verkehrsunfall erlitt der Fahrer schwere Verletzungen, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr Schweinfurt im Gespräch mit inFranken.de.

Da es sich um ein Elektrofahrzeug handelte, kontrollierten die Einsatzkräfte auch die Hochvoltanlage des Transporters. Diese sei nicht unmittelbar betroffen gewesen und habe keine akute Gefahr dargestellt, so die Feuerwehr. Zur Sicherheit sei dennoch die Trennstelle geöffnet worden, um die Hochvolt-Akkus vom System zu trennen.

Beim Brand einer Windkraftanlage an der A7 bei Kitzingen konnte die Feuerwehr am Pfingstwochenende indes nicht eingreifen. 

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