Dittelbrunn: 18-Jähriger seit Monaten verschwunden - Polizei gibt Update
Autor: Moritz Kircher, Isabel Schaffner, Julia Gebhardt
Dittelbrunn, Donnerstag, 09. April 2026
Seit mehr als fünf Monaten fehlt von einem 18-Jährigen aus Unterfranken jede Spur. Wie geht es in dem rätselhaften Vermisstenfall weiter? inFranken.de hat bei der Polizei nachgehakt.
Update vom 09.04.2026: Wo ist Jakub (18)? Polizeipräsidium Unterfranken äußert sich zu Ermittlungsstand
Was ist mit Jakub Michalik aus Dittelbrunn passiert? Der Vermisstenfall des 18-Jährigen aus dem Kreis Schweinfurt ist für die Polizei auch Monate nach dessen Verschwinden am 30. Oktober 2025 ein Rätsel. "Wir ermitteln weiter in alle Richtungen", sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken auf Nachfrage von inFranken.de am Donnerstag (9. April 2026). "Wir haben aber bislang keine Hinweise erlangen können."
Die Soko, die zunächst für den Vermisstenfall gegründet worden war, habe mittlerweile ihre Arbeit eingestellt, so der Sprecher. Es seien aber weiterhin zwei Beamten mit dem Fall befasst.
Mehrere Aufrufe an die Bevölkerung, Hinweise zu dem vermissten jungen Mann zu geben, blieben bis heute ohne heiße Spur. Anfang März hatte es Hinweise gegeben, aufgrund derer die Polizei eine Hausdurchsuchung im Kreis Schweinfurt veranlasste. Aber auch diese verlief nach Angaben der Polizei ohne Ergebnis. Die Vermisstenmeldung der Polizei gilt unverändert weiter.
Video:
Der vermisste Jakub Michalik (18) wird wie folgt beschrieben:
- 178 Zentimeter groß
- Schlanke, athletische Figur
- Dunkelblondes Haar
- Eine schwarze Jeans von Pegador mit weißem Schriftzug auf dem Hosenbein
- Weiße Nike-Sneaker "Presto"
- Eine kleine Kette am Handgelenk
Update vom 24.11.2025: 30 Zentimeter Sicht - Sonar und Taucher am Main im Einsatz
Drohnen, Hubschrauber und Spürhunde waren in der Vergangenheit bereits im Einsatz, doch der 18-Jährige bleibt verschwunden. Am Montag haben sich nun Polizei und Taucher an den Main bei Schweinfurt begeben. "Wir haben heute die Wasserschutzpolizei im Dienst, genauso wie die technische Einsatzeinheit aus Nürnberg, die den Main mit Booten, Sonar und Tauchern absucht", berichtet Denis Stegner von der Polizei Unterfranken der Agentur News5.
Laut dem Einsatzleiter der Taucher Michael Kern kommen die Taucher erst zum Einsatz, wenn das Sonargerät etwas aufzeichnet. 2 Grad herrschen am Mittag im verschneiten Schweinfurt. "Ja, es ist kalt für unsere Taucher, aber sie haben entsprechende Kleidung an", so Kern im News5-Interview. Über eine längere Zeit im Wasser könne es für sie gleichwohl schwierig werden, da es zunächst an Armen, Beinen und Kopf "sehr kalt" werde.