Rednitzhembach: Nach Brand in Seniorenheim - trauriges Update
Autor: Agentur dpa
Rednitzhembach, Mittwoch, 12. August 2026
Am Samstag brannte es im Kreis Roth in einem Seniorenheim. Ein Mann wurde schwer verletzt. Er hat nicht überlebt. Die Polizei nennt auch eine mögliche Brandursache.
In einer Seniorenresidenz in Rednitzhembach im Landkreis Roth brach am Samstag (8. August 2026) ein Feuer aus. Gegen 12.40 Uhr wurde der integrierten Leitstelle Rauch gemeldet, der aus dem Dach eines Gebäudes in der Steigerwaldstraße aufstieg, berichtete das Polizeipräsidium Mittelfranken. Vor Ort stellte sich heraus, dass mindestens eine Wohnung im Dachgeschoss bereits vollständig in Flammen stand.
Während sofort mit den Löscharbeiten begonnen wurde, kümmerte sich die Feuerwehr zudem um die Rettung der Menschen aus den vier vom Brand direkt betroffenen Wohnungen. Aus einer dieser Wohnungen retteten die Kräfte eine schwer verletzte Person. Nach einer ersten Behandlung vor Ort wurde sie mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Am Mittwoch (12. August 2026) vermeldet die Polizei Mittelfranken allerdings, dass er nicht mehr gerettet werden konnte.
71-jähriger Mann nach Brand in Rednitzhembach gestorben - mögliche Brandursache
Der 71-jährige Bewohner ist inzwischen gestorben. "Eine Obduktion des Leichnams soll nun die genaue Todesursache klären. Ermittler des zuständigen Fachkommissariats der Schwabacher Kriminalpolizei haben zwischenzeitlich den Brandort untersucht", so die Polizei. Spezialisten des Landeskriminalamtes unterstützten. Nach bisherigem Ermittlungsstand sieht es danach aus, dass der Brand fahrlässig - möglicherweise durch eine Zigarette - verursacht wurde.
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Alle Bewohner des restlichen Gebäudekomplexes wurden. Insgesamt mussten rund 50 Menschen das Gebäude verlassen, informierte die Polizei. Nach etwa einer Stunde konnte die Feuerwehr den Brand löschen. Bei dem Einsatz erlitten zwei weitere Personen eine Rauchvergiftung. Eine davon wurde ins Krankenhaus gebracht, die andere vor Ort medizinisch versorgt.
Die evakuierten Menschen fanden im nahegelegenen Gemeindezentrum Zuflucht und wurden dort ärztlich sowie durch Mitarbeitende der Psychosozialen Notfallversorgung betreut. Insgesamt waren bei dem Einsatz über 300 Helfer vor Ort: Rund 190 von der Feuerwehr (unter anderem aus Rednitzhembach, Roth, Schwabach, Abensberg, Büchenbach, Ottersdorf und Schwanstetten), etwa 80 vom Rettungsdienst (beispielsweise vom Bayerischen Roten Kreuz, den Johannitern, dem RKT und mit zwei Rettungshubschraubern) sowie weitere Kräfte vom Technischen Hilfswerk und von der Polizei (Polizeiinspektionen Roth und Schwabach, Verkehrspolizei Feucht und USK Mittelfranken).