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Kreis Roth: Toter bei A9-Unfall - drei Verletzte in Klinik gebracht


Autor: Alexander Milesevic

Hilpoltstein, Freitag, 16. Oktober 2026

Bei einem Auffahrunfall auf der A9 im Kreis Roth wird ein Fahrer in seinem Auto eingeklemmt. Ersthelfer versuchen, den Schwerstverletzten zu reanimieren. Für ihn kommt jedoch jede Hilfe zu spät.
Autos stehen an einer Unfallstelle auf der A9 bei Hilpoltstein (Kreis Roth). Bei dem Auffahrunfall starb ein Fahrer. Drei Menschen wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.


Ein Autofahrer ist bei einem Auffahrunfall auf der A9 bei Hilpoltstein (Kreis Roth) ums Leben gekommen. Ersthelfer hatten noch erfolglos versucht, den eingeklemmten 40-Jährigen in seinem Auto zu reanimieren, teilte die Polizei mit. Drei weitere Menschen wurden demnach verletzt, einer davon schwer.

Verkehrsteilnehmer hatten den Unfall mit vier Fahrzeugen zwischen den Anschlussstellen Allersberg und Hilpoltstein demnach am Donnerstagabend (15. Oktober 2026) gegen 19.30 Uhr bei der Polizei gemeldet.

Tödlicher Unfall auf A9 im Kreis Roth - Verletzte in Klinik gebracht

Ersten Erkenntnissen zufolge war der 40-Jährige auf der rechten Spur in Richtung München unterwegs und mit seinem Auto auf einen Mercedes aufgefahren. Beide Fahrer verloren dabei laut den Angaben offenbar die Kontrolle über die Wagen und blieben auf der Fahrbahn liegen. Ein dahinterfolgender BMW wurde ebenfalls in den Unfall verwickelt. Ein vierter Wagen wich aus, wurde dabei jedoch ebenfalls beschädigt.

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Der 40-jährige Ukrainer wurde schwerst verletzt in seinem Auto eingeklemmt und starb laut Polizei noch an der Unfallstelle. Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um den 59 Jahre alten Fahrer des BMW. Er wurde ebenso wie der 31-jährige Mercedes-Fahrer und seine 30-jährige Beifahrerin in ein Krankenhaus gebracht.

Ein Gutachter wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft hinzugezogen und soll die Hintergründe des Unfalls klären. Die Autowracks wurden sichergestellt. Sie waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Neben der Polizei waren auch die Feuerwehr, der Rettungsdienst und das Technisches Hilfswerk (THW)  im Einsatz. Sie leuchteten unter anderem die Unfallstelle aus und machten Luftaufnahmen mit einer Drohne. Das Unfallfeld sei sehr langgestreckt, erkläre ein Polizeisprecher.

Mehrstündige Sperrung nach Unfall auf A9

Die A9 blieb in Richtung München für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde von der Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle Allersberg abgeleitet. Fahrzeuge, die bereits an der Unfallstelle aufgelaufen waren, konnten laut Polizeiangaben auf der linken Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Inzwischen ist die Sperrung wieder aufgehoben. ami/mit dpa

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