A9 im Kreis Roth: Metallteile beschädigen Autoreifen – Polizei hat Verdacht
Autor: Redaktion
Allersberg, Sonntag, 01. November 2026
Die Polizei hat rund 250 Metallteile von der A9 in Mittelfranken geräumt. Jetzt laufen wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Zwischen Allersberg und Hilpoltstein im Landkreis Roth haben Nägel, Schrauben und Metallwinkel auf der A9 zahlreiche Reifenschäden verursacht. Laut Polizei Mittelfranken meldeten am Samstagabend (31. Oktober 2026) mehrere Autofahrer Reifenschäden an ihren Wagen.
Betroffen waren Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost und der Anschlussstelle Hilpoltstein. Die Polizei führte daraufhin Kontrollfahrten durch und sammelte rund 250 Metallteile ein – darunter Nägel, Schrauben und Winkel.
Metallteile absichtlich auf A9 in Mittelfranken geworfen? Ermittlungen laufen
Diese lagen demnach an mehreren Stellen in größeren Ansammlungen auf dem rechten Fahrstreifen, an Einfahrten, Anschlussstellen sowie auf dem Standstreifen. Einige Autos mussten bereits zuvor wegen ähnlicher Schäden abgeschleppt werden.
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Die Polizei vermutet, dass die Metallteile während der Fahrt gezielt von einem Beifahrer auf die Autobahn geworfen wurden. Es läuft nun ein Verfahren wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Die Beamten bitten zum einen um Zeugenhinweise. Zudem werden etwaige weitere Geschädigte gebeten, sich unter der Rufnummer 09128 9197-0 zu melden. Weitere Nachrichten aus Roth und Umgebung findest du in unserem Lokalressort.