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Kreis Rhön-Grabfeld: Mann von Zug erfasst - Bahnfahrer unter Schock


Autor: Redaktion

Bad Neustadt an der Saale, Montag, 19. Januar 2026

Ein 39-Jähriger überquert die Gleise an einem Bahnhof in im Kreis Rhön-Grabfeld, als er rund 50 Meter vor einem Zug stürzt. Schnell wird klar, dass er nicht nüchtern unterwegs ist.


Ein Mann ist am Freitagnachmittag (16. Januar 2026) von einem Zug erfasst worden, als er in Bad Neustadt an der Saale (Landkreis Rhön-Grabfeld) die Gleise überquerte. 

Der 39-Jährige war deutlich alkoholisiert, als er sich laut Polizei Würzburg gegen 15 Uhr am Bahnhof Bad Neustadt aufhielt. Kurz vor der Einfahrt eines Zuges betrat der Mann die Gleise. Dabei stolperte er und stürzte etwa 50 Meter vor dem einfahrenden Regionalexpress ins Gleisbett. Der Lokführer leitete sofort eine Schnellbremsung ein und gab einen Achtungspfiff ab. Der Mann konnte sich gerade noch rechtzeitig zur Seite drehen und wurde vom Zug lediglich touchiert, so die Polizei.

Mann im Kreis Rhön-Grabfeld von Zug gestreift - er war betrunken

Durch den Sturz zog sich der 39-Jährige eine Schnittwunde an der Hand zu, blieb ansonsten aber unverletzt. Daraufhin stand der Mann auf und lief in Richtung Innenstadt. Schließlich entdeckte die alarmierte Polizei den 39-Jährigen in der Nähe des Bahnhofs. Aufgrund seiner Verletzung wurde er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Ein anschließender Alkoholtest ergab einen Wert von 2,5 Promille. Der Mann wurde nach Abschluss ergriffener Maßnahmen nach Hause gebracht.

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Der Fahrer des Zuges erlitt einen Schock und musste abgelöst werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehrs laufen.

Im Zuge des Unfalls warnt die Polizei ausdrücklich vor den Gefahren, wenn man sich unbefugt im Gleisbereich aufhält. Sie betont, die Gleise ausschließlich an den Stellen zu überqueren, die dafür offiziell vorgesehen sind. Eine riskante Aktion aufgrund von Ungeduld kann lebensgefährlich werden.