Wendelstein: Nach Leichenfund ohne Kopf - Toter aus Main-Donau-Kanal identifiziert
Autor: Redaktion, Daniel Krüger
Wendelstein, Donnerstag, 20. Januar 2022
Im Main-Donau-Kanal bei Neuses (Wendelstein) wurde am vergangenen Donnerstag (13. Januar 2022) eine Leiche ohne Kopf gefunden. Nun konnte der Tote identifiziert werden.
Ein Baggerführer hatte am Donnerstagmittag (13. Januar 2022) im Main-Donau-Kanal im Wendelsteiner Gemeindeteil Neuses eine Leiche ohne Kopf entdeckt.
Kurz vor der Obduktion des toten Mannes hatte die Polizei eine konkrete Vermutung, die Verbindungen zu einem weiteren Fall aufweist. Nun liegt der Bericht der DNA-Untersuchung des Torsos vor.
Update vom 20.01.2022, 15.14 Uhr: DNA-Abgleich liegt schneller als erwartet vor - Toter identifiziert
Am Donnerstagnachmittag vor einer Woche (13. Januar 2022) war ein männlicher Torso im Main-Donau-Kanal bei Wendelstein gefunden worden. Gegen 11.30 Uhr wurde damals der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken mitgeteilt, dass ein lebloser Körper bei Neuses im Main-Donau-Kanal treiben soll. Die Leiche wurde von der örtlichen Feuerwehr mithilfe eines Bootes geborgen.
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Im Rahmen einer am Montag durchgeführten Obduktion sei es nun gelungen, anhand einer DNA-Analyse die Identität des Verstorbenen klären, erklärt die Polizei. Eine Obduktion des Toten hatte zuvor ergeben, dass sich keine Hinweise auf einen Unfall oder ein Gewaltverbrechen ergeben hatten, wie inFranken.de am Donnerstagmorgen (20. Januar 2022) berichtet hatte.
Nur kurze Zeit später lag dann auch das Ergebnis des DNA-Abgleichs vor. Bei dem Verstorbenen handelt es sich laut Polizei "um einen 51-jährigen Mann aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, welcher seit dem 7. Dezember 2021 als vermisst gemeldet war".
Update vom 20.01.2022, 11.07 Uhr: Leiche aus Main-Donau-Kanal untersucht - "keinerlei Hinweise auf Gewalttat"
Die Obduktion der am Donnerstag vor einer Woche (17. Januar 2022) im Main-Donau-Kanal bei Neuses (Gemeindeteil von Wendelstein) gefundene Leiche wurde rechtsmedizinisch untersucht. Die Obduktion wurde abgeschlossen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken gegenüber inFranken.de bestätigt. Der grausame Fund des Torsos ereignete sich bei Baggerarbeiten des Wasserwirtschaftsamtes am Kanal.
Die Polizei hatte zuvor die Vermutung geäußert, dass es möglicherweise um einen Vermissten handelt, der "bereits seit Tagen verschwunden ist und seinen Suizid angekündigt hatte". Die Obduktion habe ergeben, dass "es keinerlei Hinweise auf eine Gewalttat gibt". Ein "Kapitalverbrechen", sprich Mord oder Ahnliches könne damit ausgeschlossen werden.