Am Donnerstagmorgen (25. November 2021) haben zwei Freileitungsmonteure einer Leitungsbaufirma den Auftrag bekommen, in der Nähe des Nürnberger Stadtteils Mögeldorf Servicearbeiten an einem Strommast im Zerzabelshofer Forst durchzuführen. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzten beide Männer gegen 9.30 Uhr während ihrer Arbeit am Mast elf Meter in die Tiefe. 

Die Sicherungsseile konnten den Absturz und den nahezu ungebremste Aufprall auf den Boden nicht verhindern. Beide Männer verloren das Bewusstsein und trugen schwere Verletzungen davon. Einer der beiden schwebt noch immer in Lebensgefahr, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Freitag (26. November 2021) in einer Pressemitteilung berichtet. 

Monteure stürzen bei Arbeiten an Strommast elf Meter in die Tiefe

Die Verunglückten wurden zur weiteren medizinischen Intensivversorgung durch den Rettungsdienst beziehungsweise per Hubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert. Zur Klärung der Unfallursache übernahm die Kriminalpolizei Schwabach die Ermittlungen.

An der Rettungsaktion waren neben den Beamten der Polizeiinspektion Altdorf und der Kriminalpolizei Schwabach auch die Nürnberger Berufsfeuerwehr, die Bergwacht, zwei Notärzte und mehrere Rettungssanitäter beteiligt.

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