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Sabotageakt in Nürnberg geplant? Männer hatten vier Kanister bei sich


Autor: Alexander Milesevic, Agentur dpa

Nürnberg, Donnerstag, 29. Oktober 2026

Brandbeschleuniger, ein unbekanntes Ziel und ein möglicher Auftrag aus dem Ausland: Zwei Belarussen sitzen in Bayern in Untersuchungshaft. Was die Ermittler über den mutmaßlichen Sabotageplan wissen.
Die beiden Männer, die eines Sabotageplans in Nürnberg verdächtigt werden, wurden vorläufig festgenommen. (Symbolbild)


Update vom 29.10.2026: Männer hatten große Mengen Brandbeschleuniger dabei

Die zwei Männer, die wegen Verdachts auf Sabotagepläne im Raum Nürnberg festgenommen worden waren, hatten große Mengen Brandbeschleuniger bei sich. Sie seien mit vier Kanistern leicht entflammbarer Flüssigkeit angetroffen worden, bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft München.

Die Männer aus Belarus werden verdächtigt, im Auftrag einer ausländischen Regierung gegen Geld gehandelt zu haben. Ziel des möglichen Anschlagsplans sei ein noch nicht näher bekanntes Gebäude oder eine Einrichtung der kritischen Infrastruktur gewesen, hatte die Behörde bereits zuvor mitgeteilt.

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Dieses sollte demnach in Brand gesetzt werden und das Feuer einen erheblichen Sachschaden verursachen, "um die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden". Zuvor hatte der Spiegel berichtet.

Ermittlungen auch in Rumänien

Ermittelt werde wegen Verabredung zu einem Verbrechen der Brandstiftung und Agententätigkeit zu Sabotagezwecken. Die bei der Generalstaatsanwaltschaft angesiedelte Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) habe das Ermittlungsverfahren von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth übernommen.

Bei den Verdächtigen handelt es sich laut den Angaben um zwei belarussische Staatsbürger im Alter von 50 und 39 Jahren. Die Beschuldigten seien seit dem 7. Oktober 2026 in Untersuchungshaft. Zugleich gebe es ein Ermittlungsverfahren gegen die Männer in Rumänien.

Nach Spiegel-Informationen ermitteln die rumänischen Sicherheitsbehörden gegen die Belarussen, weil diese in der Nacht zum 14. September an einem Brandanschlag auf einen Industriepark in der rumänischen Stadt Brasov beteiligt gewesen sein sollen.

Ursprungsmeldung vom 28.10.2026: 

Weil sie einen Sabotageanschlag mit Brandbeschleunigern im Raum Nürnberg geplant haben sollen, ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft München gegen zwei Männer. Ziel sei ein noch nicht näher bekanntes Gebäude oder eine Einrichtung der kritischen Infrastruktur gewesen, teilte die Behörde mit. Dieses sollte demnach angezündet werden und der Brand einen nicht unerheblichen Sachschaden verursachen, "um die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden" - im Auftrag einer fremden Regierung oder Vereinigung und gegen Bezahlung. Zuvor hatte der Spiegel berichtet.

Ermittelt werde wegen Verabredung zu einem Verbrechen der Brandstiftung und Agententätigkeit zu Sabotagezwecken. Die bei der Generalstaatsanwaltschaft angesiedelte Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) habe das Ermittlungsverfahren von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth übernommen.

Den Angaben zufolge handelt es sich bei den Verdächtigen um zwei belarussische Staatsbürger im Alter von 50 und 39 Jahren. Die Beschuldigten befänden sich seit dem 7. Oktober 2026 in Untersuchungshaft. Zudem gebe es ein Ermittlungsverfahren gegen die Männer in Rumänien. Die Behörden dort hätten in Deutschland darum ersucht, die Beschuldigten auszuliefern. Sie blieben aber zunächst in Deutschland inhaftiert, hieß es. Zum Gegenstand des rumänischen Verfahrens konnte die Generalstaatsanwaltschaft keine weiteren Auskünfte erteilen.

Sabotageplan in Nürnberg? Ermittlungen auch in Rumänien

Nach Informationen des Spiegel ermitteln die rumänischen Sicherheitsbehörden gegen die Belarussen, da diese in der Nacht zum 14. September an einem Brandanschlag auf einen Industriepark in der rumänischen Stadt Brasov beteiligt gewesen sein sollen. Dort habe auch ein Rüstungsunternehmen Produktionsstätten. Weiter schreibt das Magazin, dass die Verdächtigen nach Erkenntnissen des rumänischen Geheimdienstes SRI einem von Russland gesteuerten Spionage- und Sabotagenetzwerk angehören sollen. Für die Männer gilt die Unschuldsvermutung.

Erst Mitte Oktober wurden zwei mutmaßliche Saboteure in Deutschland festgenommen, die einen Brandanschlag auf eine Starlink-Station in Polen verübt haben sollen.

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