Pommelsbrunn: Illegales Autorennen - Raser heizen mit teilweise 180 km/h durchs Nürnberger Land
Autor: Redaktion
Pommelsbrunn, Dienstag, 26. April 2022
Ein illegales Autorennen im Nürnberger Land hielt die Polizei mächtig auf Trab. Die Raser bretterten teils mit 180 km/h durchs Nürnberger Land bis in die Oberpfalz.
Polizei stoppt illegales Autorennen: Drei Männer waren in der Nacht zum Samstag (23. April 2022) gegen 0 Uhr in Pommelsbrunn (Landkreis Nürnberger Land) in ihren Autos unterwegs, als sie die Aufmerksamkeit einer Streife der Polizei Hersbruck auf sich zogen. Sie rasten mit "deutlich überhöhter Geschwindigkeit" in Richtung Hartmannshof direkt hintereinander her, heißt es vonseiten der Polizei.
Das Polizeipräsidium Mittelfranken berichtet auf seiner Facebook-Seite von einem "verbotenem Kraftfahrzeugrennen". Die weitere Fahrt der Gruppe erstreckte sich rund 20 Kilometer über die B14, ehe die Raser im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg schließlich gefasst werden konnten.
Bei Hersbruck: Polizei jagt Raser auf B14 - Autos vorerst beschlagnahmt
Mit teilweise 180 Kilometern pro Stunde fuhren die jungen Männer, teilt die Polizei mit. Es habe deshalb der Verdacht nahegelegen, dass es sich um ein illegales Autorennen handelte.
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Die Polizei nahm laut eigenen Angaben unverzüglich die Verfolgung auf, konnte die Männer aufgrund ihrer immensen Geschwindigkeit aber erst etwa fünf Kilometer später in Weigendorf einholen. In Sulzbach-Rosenberg gelang es schließlich mithilfe der dortigen Kollegen, die Fahrer zu stoppen.
Die Beamten kontrollierten die Männer daraufhin und beschlagnahmten ihre "drei hochwertigen Fahrzeuge" und Führerscheine nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft. Eine Anzeige wurde gegen jeden eingeleitet. Ein Richter werde entscheiden, ob die Raser ihre Autos wieder abholen dürfen, erklärt ein Sprecher der Polizei inFranken.de.
Polizei Mittelfranken warnt: "Rasen kann töten! Rasen ist kein Spiel!"
Glücklicherweise sei die B14 zu dieser späten Stunde wenig befahren gewesen, sodass keine weiteren Verkehrsteilnehmer konkret gefährdet worden seien, heißt es vonseiten der Polizei Mittelfranken. "Wir möchten euch daran erinnern: Rasen kann töten! Rasen ist kein Spiel!", warnt das Polizeipräsidium eindringlich.