Seit Beginn der Corona-Pandemie stehen dem Landkreis Nürnberger Land viele Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Bereichen zur Seite. Immer wieder sind sie im Kampf gegen die Pandemie als Berater und aktiv vor Ort tätig. Für das unermüdliche Engagement bedankt sich das Landratsamt und Landrat Armin Kroder (FW) bei allen Beteiligten. Das teilt das Landratsamt Nürnberger Land mit.

"Polizei, Feuerwehr, Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Technisches Hilfswerk (THW) –  sie alle unterstützen den Landkreis während der Corona-Pandemie tatkräftig. Sie stehen zum Teil der Führungsgruppe Katastrophenschutz als Fachberater zur Seite und nehmen unter anderem an den wöchentlichen Lagebesprechungen im Landratsamt teil. Mit ihrer fachlichen Expertise bringen sie sich dort immer wieder ein und sind damit ein wichtiger Bestandteil des Krisenmanagements."

"Darüber hinaus sind die vielen Einsatzkräfte im Landkreis persönlich vor Ort. So sind die Kräfte des BRK im Bereich der Materialverwaltung für Schutzausrüstung aller Art tätig. Das THW bringt sich auch vor allem in der bayernweiten Verteilung der Schutzausrüstung und der Corona-Tests ein. Und auch die Feuerwehren im Landkreis unterstützen regelmäßig bei der Verteilung von Hilfsgütern wie Corona-Tests oder Masken zum Beispiel an Schulen und Kindertageseinrichtungen."

Auch die Ausweitung der Testkapazitäten im Landkreis sei nur möglich gewesen, durch die Hilfe vieler Beteiligter. "ASB und BRK waren hier wichtige Akteure in den Testzentren und Teststellen. Aber auch in Altenheimen waren sie bei der Testung von Mitarbeitern und Besuchern maßgeblich beteiligt", heißt es.

Nicht zuletzt profitiere auch das Impfzentrum von der fachkundigen Unterstützung. "Zu Beginn waren vor allem die Einsatzkräfte der Polizei wichtig für die fachliche und sicherheitstechnische Unterstützung bei der Errichtung des Impfzentrums. Außerdem werden sie bis heute regelmäßig vom THW mit Zubehör vom Freistaat beliefert."

Auch wenn der zweite Katastrophenfall offiziell beendet ist, blieben auch in den nächsten Wochen und Monaten große Herausforderungen bestehen. Schulen und Kindertageseinrichtungen seien weiterhin auf die Versorgung mit Corona-Tests angewiesen und so sei auch die professionelle Unterstützung der Hilfskräfte weiterhin entscheidend. Nur so könne schnell und flexibel auf die Bedürfnisse der Kommunen als Partner bei der Verteilung eingegangen werden.

Armin Kroder: „Mich persönlich hat der unermüdliche Einsatz der Beteiligten sehr beeindruckt und mit Stolz erfüllt, da Sie sich zusätzlich zu Ihrer regulären Aufgabe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie mit viel Herzblut eingebracht haben.“