Ein Kind sei von der Maxbrücke in der Nürnberger Innenstadt direkt in die Pegnitz gestürzt: Das berichtete ein Anrufer der Polizei in Nürnberg am Montagabend (14.12.2021) gegen 17.20 Uhr. Wie die Feuerwehr Nürnberg mitteilte rückte daraufhin sofort ein Großaufgebot aus Feuerwehr, Wasserwacht und Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zum angeblichen Ort des Geschehens aus.

Der Anrufer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits mit der Polizei auf der Brücke eingefunden, um seine Beobachtung genau zu schildern.

Feuerwehr, Wasserwacht und DLRG waren mit Booten vor Ort

Feuerwehr, DLRG und Wasserwacht waren mit Booten vor Ort und suchten einen großen Bereich rund um die vermeintliche Unfallstelle ab. Zunächst wurde das Ufer und der Wasserbereich bis zur Theodor-Heuss-Brücke durchkämmt, dann wurde der Such-Radius sogar bis an die Stadtgrenze zu Fürth ausgeweitet. Auch einen Hubschrauber habe man angefordert. Dieser konnte aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse leider nicht fliegen. 

Die Einsatzkräfte suchten einen riesigen Bereich ab - ohne Erfolg. Von einem Kind im Wasser fehlte jede Spur. "Im Verlauf der Suchaktion verstrickte sich der Anrufer im Gespräch mit der Polizei dann in immer mehr Widersprüche und Unklarheiten", teilte ein Sprecher der Feuerwehr Nürnberg auf Nachfrage mit. Deshalb habe man sich um zirka 18.45 Uhr dazu entschlossen die Suche abzubrechen. 

Am Dienstag (14.12.2021) seien auch keine weiteren Suchmaßnahmen vor Ort geplant, denn auch eine Vermisstenmeldung blieb bis jetzt aus.