Druckartikel: Nürnberg: Fußgängerzone in der Altstadt wird erweitert - bestimmte Bereiche betroffen

Nürnberg: Fußgängerzone in der Altstadt wird erweitert - bestimmte Bereiche betroffen


Autor: Redaktion

Nürnberg, Freitag, 22. April 2022

Die Fußgängerzone in der Nürnberger Altstadt wird im Rahmen des "Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept Altstadt“ erweitert. Zudem wird weiteres Mobiliar, wie zum Beispiel Bänke, aufgestellt.
Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg erweitert die Fußgängerzone in der Altstadt.


Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) erweitert die Fußgängerzone in der Nürnberger Altstadt in folgenden Bereichen: am Bauhof, in der Königstraße, in der Brunnengasse und einem Abschnitt der Färberstraße, in der Burgstraße sowie in der Bergstraße und am Albrecht-Dürer-Platz. Die Arbeiten am Bauhof laufen bereits, hier wird der öffentliche Parkplatz nach Süden verlegt. Wie die Stadt Nürnberg erklärt, gehören die Baumaßnahmen zum „Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept Altstadt“ (INSEK Altstadt), das die Stadt bereits seit 2012 verfolgt. Ziel des Konzepts ist, die Altstadt zu stärken und weiterzuentwickeln.

Ab Montag, 25. April 2022, wird die Fußgängerzone in der Färberstraße in Richtung Süden verlängert, sie reicht dann bis an die Dr.-Kurt-Schumacher-Straße heran. Diese Ausdehnung erfolgt aufgrund einer laufenden Baumaßnahme in der Färberstraße und einer damit verbundenen Sperrung in der Frauengasse zeitlich befristet, voraussichtlich bis zum Beginn des Jahres 2023. Sobald die Baustelle abgeschlossen ist, endet die Fußgängerzone im Süden zwischen der Breiten Gasse und der Frauengasse. Die Frauengasse ist damit nach dem Ende der Baumaßnahme wieder befahrbar. Im Norden reicht diese neue Fußgängerzone bis zur Einmündung Brunnengasse, setzt sich in der Brunnengasse fort und schließt an die bestehende Zone ab der Einmündung Heldengässchen an. Fahrzeuge dürfen hier ab Montag, 25. April, nicht mehr zufahren, ausgenommen ist Lieferverkehr zu bestimmten Zeiten.

Als Nächstes wird die Königstraße vom Königstorgraben bis zur Theatergasse ebenfalls zur Fußgängerzone, die Umsetzung ist ab Ende Mai geplant. Anschließend folgt die Burgstraße. Hier führt Sör zurzeit noch eine Wiederherstellung der Fahrbahn nach Aufgrabungen durch, diese soll im November abgeschlossen werden. Danach erfolgt die Einrichtung der Fußgängerzone in der Burgstraße von der Einmündung Theresienstraße bis zur Einmündung Obere Krämersgasse. Im letzten Abschnitt wird die Bergstraße ab Höhe Hausnummer 20 mit dem Albrecht-Dürer-Platz zur Fußgängerzone.

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In allen neuen Fußgängerzonen werden zusätzliche Fahrradständer, Bänke, mobile Bäume und Abfallbehälter aufgestellt, die dem Gestaltungshandbuch der Stadt Nürnberg entsprechen. Eine Ausnahme bilden Bergstraße und Albrecht-Dürer Platz, die aufgrund ihres starken Gefälles mit anderem Mobiliar ausgestattet werden müssen.

Die Maßnahme wird mit Mitteln des Freistaats Bayern aus dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ gefördert. Die Gesamtkosten von 451.000 Euro erhalten voraussichtlich Zuschüsse in Höhe von 360.000 Euro.