• Corona-Zahlen in der Metropolregion Nürnberg stark gestiegen
  • Oberbürgermeister kritisieren "bislang praktizierten Wechsel kurzzeitiger Öffnungen"
  • Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach schließen sich zusammen
  • Städte wollen gemeinsam gegen das Coronavirus agieren

Appell aus der Metropolregion: Oberbürgermeister der Städteachse wollen Corona gemeinsam bekämpfen. Die Oberbürgermeister der vier Städte inmitten der Metropolregion Nürnberg schließen sich zusammen. So wollen Florian Janik (Erlangen), Thomas Jung (Fürth), Marcus König (Nürnberg) und Peter Reiß (Schwabach) nun gemeinsam gegen das Coronavirus kämpfen. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung der Städte sind die vier Oberbürgermeister angesichts der in der gesamten Region "stark steigenden Inzidenzwerte" tief besorgt.

Appell aus der Metropolregion: Oberbürgermeister wollen Perspektiven für Öffnungen

In ganz Franken liegt aktuell keine einzige Region unter dem Inzidenzwert 100. Die Oberbürgermeister von Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach kritisieren die bisherigen Maßnahmen in Bezug auf den Einzelhandel: "Der bislang praktizierte Wechsel kurzzeitiger Öffnungen hat nach Ansicht der Kommunalpolitiker nicht den erwünschten Erfolg gebracht."

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Man sorge sich dabei nicht nur um die hochbelasteten Kliniken, sondern wolle den Bürgern und den mittelständischen Branchen Perspektiven für Öffnungen nach Pfingsten aufzeigen. Das soll durch eine gemeinsame und von der Stadtgesellschaft getragene Aktion erfolgen. Die Aktion erschließt sich aus folgendem Appell:

  • "Nutzen Sie die Testmöglichkeiten, privat, im Unternehmen und in der Schule"
  • "Halten Sie sich an die Hygieneregeln. Halten Sie vor allem Abstand und tragen Sie Mund-Nasen-Schutz"
  • "Nutzen Sie die Möglichkeit der Impfung, wenn sie Ihnen offensteht"

Coronavirus: "Testungen weiter ausweiten"

Man freue sich, dass die meisten Menschen sich an Regeln halten und über das Engagement der Unternehmen zum Infektionsschutz. "In sehr vielen Unternehmen wird dankenswerterweise auch schon getestet", heißt es weiter. Die Oberbürgermeister appellieren, die Testungen weiter auszuweiten, Selbsttests und wo möglich Schnelltests anzubieten.

Die Bevölkerung wiederum solle diese Tests sowie die Angebote in Testzentren und teilnehmenden Apotheken  nutzen, bis allen Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann. "Die Impfung bleibt das zentrale Element der Pandemiebekämpfung", werden die vier Oberbürgermeister zitiert.

 

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