• Hersbrucker Tierheim leidet unter Coronavirus-Krise
  • Ausgangsbeschränkungen in Franken: „Spenden fast komplett weggebrochen“
  • Tierheim erhält rührenden Brief von großzügiger Tierfreundin

Die aktuelle Coronavirus-Krise stellt Tierheime vor große Herausforderungen. Einrichtungen, wie das Hersbrucker Tierheim im Nürnberger Land, finanzieren sich zu rund 50 Prozent aus Spendengeldern. Das Problem: Die Spenden seien in der Krise fast komplett weggebrochen, so die Leiterin, Martina Höng. „Wir sind am Heulen.“

Wichtige Veranstaltungen fallen weg

Die Ausgangsbeschränkungen haben erhebliche Auswirkungen: Das Tierheim musste in der Krise seine Türen für Besucher schließen. Veranstaltungen und sonstige Aktionstage, bei denen normalerweise die so wichtigen Spenden gesammelt worden wären, können nicht mehr stattfinden.

Trotz aller Probleme hat die Leiterin dennoch vollstes Verständnis für die aktuellen Beschränkungen. Sie seien „absolut notwendig.“ Dennoch hofft sie, dass die Krise bald überstanden ist.

Spenderin dankt Tierheim Hersbruck mit liebem Brief

Vereinzelt erhalten die Tierschützer immer noch Unterstützung. Dazu zählt ein rührender Brief einer Tierfreundin. Sie schreibt: „[...] auch, und besonders in schwierigen Zeiten dürfen die schwachen und hilfsbedürftigen Menschen und Tiere nicht vergessen werden. Anbei ein kleiner Beitrag für Ihre Arbeit und zur Versorgung der Tiere. Vielen Dank für Ihren Dienst!“ Dem Brief war ein 100-Euro-Schein beigelegt worden.

Wollen Sie dem Hersbrucker Tierheim in dieser schwierigen Zeit ebenfalls helfen?

So lautet das Spendenkonto: Sparkasse Nürnberg, IBAN: DE85 7605 0101 0190 0340 17, BIC: SSKNDE77XXX

Spenden sind auch über PayPal möglich: hersbrucker-tierheim@web.de

"Helfen Sie bitte unseren Schützlingen", appelliert das Tierheim. "Denn unsere Ausgaben laufen weiter, wir können unsere Schützlinge nicht einfach sich selbst überlassen und die Augen vor der momentanen Situation verschließen."