Das Nürnberger Christkind hat am Freitag feierlich den weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet.
Kaum hat das Christkind, die 19-jährige Barbara Otto, den traditionellen Eröffnungsprolog auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt gehalten, brach die Live-Übertragung des Bayerischen Rundfunks (BR) abrupt ab.
Die Zuschauer wurden auf einen Rundflug über Landschaften geschickt und mussten die Geschichte der "Abendschau" aus den 1970ern verfolgen, anstatt den besinnlichen Klängen der Posaunen und singenden Kindern des Christkindlesmarktes zu lauschen.
Bilder: Die Eröffnung des Christkindlesmarkt in Nürnberg
Auf Facebook regten sich viele Zuschauer über die Störung auf. "Toll, da freut man sich das ganze Jahr drauf und dann sowas. Ganz toll echt, Weihnachten is gelaufen. Wir bitten um etwas Geduld. Wenn der CKM rum ist brauch ich keine Übertragung mehr", schreibt eine Frau auf Facebook. "Die Bayern sabotieren wieder mal die Franken", schrieb ein Mann.
Erst um 17.51 Uhr schaltete der Bayerische Rundfunk zurück nach Nürnberg und zeigte das Interview mit dem Christkind. Der Moderator entschuldigte sich anschließend für die technische Störung. Grund für die Panne war laut BR ein Unterbrechung der Satelliten-Übertragung vom Nürnberger Hauptmarkt.
Christkindlesmarkt 2016: Die Besucher am ersten Tag
Bis Heiligabend werden über zwei Millionen Besucher beim Christkindlesmarkt wartet. Allein am Eröffnungstag wird mit bis zu 20.000 Besuchern gerechnet. An rund 185 historischen Buden gibt es wieder Lebkuchen, Glühwein, Weihnachtsschmuck und Spielwaren.
Die Öffnungszeiten des Nürnberger Christkindlesmarktes sind täglich von 10 bis 21 Uhr.
Hier geht es zu den Informationen zum Christkindlesmarkt Nürnberg 2018
Man verpasste den Posaunenchor und singende Kinder? Da muss man dem BR ja noch dankbar sein...
Ist doch nicht neues beim BR.
Es ist doch viel leichter irgendwelche Uraltwiederholungen vom Band zu senden, als eine Liveübertragung zustande zu bringen.
Allerdings muss ich eingestehen, dass diese Praxis bei anderen Sendern nicht anders ist.
Hauptsache an der Gebührenschraube kann mann drehen damit die Gehälter stimmen.
Leider sieht es bei den werbungsfinazierten Privatsendern nicht besser aus, sodaß man keine gossen Alternativen hat.
Aufgrund des Rundfunkgesetzes kann man die "Kiste" ruhig abmelden, zahlen muss man trotzdem!
Ich muss also den Schrott kaufen ob ich will oder nicht.
8,3 Mrd EUR für öR und eine einfache Übertragung ist nicht möglich. Noobs! Aber was für welche.