Zwei Unfälle auf A6 bei Schwabach: Verletzte und Sperrungen
Autor: Redaktion
Schwabach, Donnerstag, 05. November 2026
Unaufmerksamkeiten beziehungsweise zu dichtes Auffahren hatten auf der A6 bei Schwabach erhebliche Folgen. Zwei Personen konnten ihre Fahrzeuge nicht rechtzeitig bremsen.
Auf der A6 bei Schwabach zwischen der Anschlussstelle Roth und dem Autobahnkreuz Süd ereigneten sich laut der Verkehrspolizei Feucht am Mittwoch (4. November 2026) gegen 15 Uhr "nahezu zeitgleich" zwei Auffahrunfälle, die für Verletzte und größere Sachschäden sorgten.
Nach Polizeiangaben stoppte zunächst ein 26-jähriger Autofahrer wegen stockenden Verkehrs. Direkt dahinter brachte ein 40-jähriger Fahrer sein Auto ebenfalls rechtzeitig zum Stehen. Daraufhin bemerkte ein 63-jähriger Autofahrer die Situation zu spät und fuhr auf das Fahrzeug des 40-Jährigen auf. Durch den heftigen Aufprall wurde dieses Auto wiederum auf den Wagen des 26-Jährigen geschoben.
Unfälle auf A6 bei Schwabach: Klinikeinweisungen und 48.000 Euro Schaden
Laut Polizei wurde der 26-jährige Fahrer leicht verletzt. Er kam zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die beiden anderen Fahrer blieben unverletzt. Die Fahrzeuge des 26- und des 40-Jährigen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 22.000 Euro geschätzt.
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Fast zeitgleich kam es in unmittelbarer Nähe zu einem weiteren Unfall. Ein 62-jähriger Autofahrer bremste wegen des hohen Verkehrsaufkommens bis zum Stillstand ab. Der nachfolgende 50-jährige Fahrer konnte rechtzeitig anhalten. Eine 36-jährige Autofahrerin aber reagierte zu spät, fuhr auf den Wagen des 50-Jährigen auf und schob diesen auf das Auto des 62-Jährigen.
Sowohl die 36-Jährige als auch der 50-jährige Fahrer wurden bei diesem Unfall leicht verletzt und laut Polizei in ein Krankenhaus gebracht. Der 62-jährige Beteiligte blieb unverletzt. Da das Auto der 36-Jährigen stark beschädigt war, musste es abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 26.000 Euro.
Erhebliche Behinderungen zusätzlich zu hohem Verkehrsaufkommen
Die Feuerwehren aus Schwabach und Penzendorf waren an der Unfallstelle im Einsatz, um diese abzusichern, wie die Polizei erklärt. Zur Aufnahme des Unfalls mussten der rechte und der mittlere Fahrstreifen für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehr konnte in dieser Zeit nur über den linken Fahrstreifen weitergeführt werden. Dadurch kam es auf der betroffenen Strecke zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus.