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Neonazi bedroht Autofahrer in der Nürnberger Südstadt - dann zieht er plötzlich ein Messer


Autor: Redaktion

Nürnberg, Freitag, 30. August 2024

In Nürnberg löste ein Mann mit Messer und Hakenkreuz-Tattoo einen Polizeieinsatz aus. Die Beamten mussten ihn mit einem Taser überwältigen.
Aufregung in Nürnberg: Ein 41-jähriger Mann - offenbar aus der rechten Szene - war mit einem Messer unterwegs.


Ein Mann sorgte am späten Donnerstagabend (29. August 2024) in der Nürnberger Südstadt für Aufsehen und führte zu einem Polizeieinsatz. Der 41-Jährige zog zeitweise ein Messer, woraufhin die Polizei einen Taser einsetzte, um ihn zu überwältigen.

Ein 32-jähriger Autofahrer kontaktierte gegen 22 Uhr die Polizei über den Notruf. Der zunächst unbekannte Mann hatte demnach sich zuvor in der Humboldtstraße einem geparkten Fahrzeug genähert und dabei einen "verwirrten und aggressiven Eindruck" hinterlassen.

Passant mit Hakenkreuz-Tattoo schlägt auf Auto ein - und zieht plötzlich Messer

Er griff durch das geöffnete Fenster nach dem 27-jährigen Beifahrer und schlug mehrfach auf das Dach des Porsches ein. Als der Unbekannte ein Messer zog, alarmierten die Fahrzeuginsassen die Polizei. Eine Polizeistreife der Inspektion Nürnberg-Süd sowie Beamte des Unterstützungskommandos (USK) trafen kurz darauf vor Ort ein.

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Der Tatverdächtige hatte sich inzwischen in die Allersberger Straße entfernt. Da der 41-Jährige erneut nicht auf die Beamten reagierte, setzte das USK-Team einen Taser ein, um den Mann zu überwältigen. Nachdem er zu Boden ging, legten ihm die Polizisten trotz starker Gegenwehr Handfesseln an. Der Festgenommene trug leichte Verletzungen davon. Das beschriebene Messer hatte er offenbar vor seiner Festnahme weggeworfen.

Es wurde von den Beamten gefunden und sichergestellt. Gegen den Festgenommenen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Sachbeschädigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zudem wird gegen ihn ermittelt, weil er auf einem Arm ein sichtbares Hakenkreuz-Tattoo trägt und damit Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet hat. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme bei dem 41-Jährigen an. Da er sich augenscheinlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er nach der Blutentnahme in eine Fachklinik eingewiesen.

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