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Nürnberg: Versuchtes Tötungsdelikt in Nürnberg - Tatverdächtiger festgenommen


Autor: inFranken.de  

, Donnerstag, 26. März 2026

Nürnberg (ots) -
Symbolfoto: 3839153/pixabay.com


Mittwochnacht (25.03.2026) ereignete sich im Nürnberger Stadtteil Marienberg ein versuchtes Tötungsdelikt. Ein zunächst unbekannter Täter griff zwei Personen an und verletzte sie. Ein 27-jähriger Tatverdächtiger konnte in der Nähe des Tatorts festgenommen werden.

Ein Zeuge alarmierte gegen 21:30 Uhr die Polizei, nachdem ein Mann in der Hugo-Junkers-Straße zwei Personen mit einem Messer verletzt hatte.

Ersten Erkenntnissen zufolge waren die beiden Geschädigten, ein 40-jähriger Deutscher und eine 45-jährige Deutsche, mit ihrem Hund spazieren, als sie vom 27-jährigen deutschen Tatverdächtigen unvermittelt mit einem Messer angegriffen wurden. Der Tatverdächtige flüchtete im Anschluss, konnte jedoch in der Nähe des Tatorts von alarmierten Streifen der Nürnberger Polizei vorläufig festgenommen werden.

Die beiden Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Sie konnten dieses jedoch nach der ärztlichen Versorgung noch in derselben Nacht wieder verlassen.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen durch. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde aufgefunden und sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen führt die Nürnberger Mordkommission wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Nach aktuellem Ermittlungsstand gab es zwischen dem Tatverdächtigen und den Geschädigten keine Vorbeziehung. Was den Mann dazu bewegte die beiden Personen anzugreifen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag. Der 27-jährige Tatverdächtige wird am heutigen Tag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, um die Haftfrage zu klären.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden.

Dieser Beitrag wird vom Polizeipräsidium Mittelfranken bereitgestellt. inFranken.de hat den Beitrag nicht redaktionell geprüft.

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