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Nürnberg: Junge Mädchen Opfer von Sexual- und Betäubungsmitteldelikten - Weitere Haftbefehle vollstreckt


Autor: inFranken.de  

, Freitag, 31. Juli 2026

Nürnberg (ots) -
Symbolfoto: lukasbecker/pixabay.com


Wie mit Meldungen 628, 492, 522, 587 und 594 berichtet, bekämpft die Ermittlungskommission "EKO Kajal" Straftaten im Zusammenhang mit Sexualdelikten gegen Mädchen und junge Frauen sowie die Abgabe von Betäubungsmitteln und Medikamenten an Minderjährige im Umfeld des Nürnberger Hauptbahnhofs im Verlauf der vergangenen Woche lieferten die Ermittler zwei weitere Männer im Alter von 26 und 28 Jahren in Justizvollzugsanstalten ein. Demnach befinden sich nun 12 Tatverdächtige in Haft.

Gegen die beiden syrischen Staatsangehörigen erließ ein Ermittlungsrichter bereits Haftbefehle, unter anderem wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Demzufolge wird den beiden Männern nach umfangreichen Ermittlungen der EKO Kajal zur Last gelegt, unabhängig voneinander Betäubungsmittel an minderjährige Mädchen abgegeben zu haben. Nachdem die Mädchen unter dem Einfluss der harten Drogen standen, sollen die Männer ihre Opfer vergewaltigt haben.

Im Zuge von kriminaltaktischen Maßnahmen gelang es den Ermittlern der EKO Kajal im Verlauf der letzten Woche, die beiden Männer im Nürnberger Stadtgebiet zu lokalisieren, festzunehmen und die Haftbefehle zu vollstrecken. Auf Weisung des Ermittlungsrichters lieferte die Polizei die beiden Tatverdächtigen in verschiedene Justizvollzugsanstalten ein.

Im Verlauf der nach der Festnahme erfolgten Durchsuchungsmaßnahmen stellten die Beamten verschreibungspflichtige Medikamente, Mobiltelefone, Bargeld und weitere Beweismittel sicher.

Demnach gelang es der EKO Kajal und der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, Haftbefehle gegen insgesamt 12 Tatverdächtige zu erwirken und diese der Untersuchungshaft zuzuführen. Die intensiven Ermittlungen und Maßnahmen zur Bekämpfung der im Nürnberger Bahnhofsumfeld erkannten Entwicklungen werden somit unvermindert fortgeführt.

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