Nürnberg (ots) -
In der Nacht von Freitag (16.10.2026) auf Samstag (17.10.2026) griff der Geschädigte einer vorangegangenen Körperverletzung in der Nürnberger Innenstadt die einschreitenden Beamten an und leistete Widerstand. Im weiteren Verlauf übergab er sich auf einen Polizisten.
Gegen 01:55 Uhr meldeten Zeugen eine Streitigkeit vor einem Club in der Kaiserstraße.
Laut Zeugenaussagen gerieten zwei Personengruppen (jeweils drei Beteiligte) vor oder im Club in Streit. Im Rahmen dessen kam es zu einem Handgemenge in dem ein bislang Unbekannter ein Pfefferspray gegen zwei seiner Kontrahenten (23/türkisch, 20/deutsch) einsetzte. Diese erlitten Atemwegsreizungen und Schmerzen in den Augen. Zudem stürzte der 20-Jährige und verletzte sich an der Hand.
Während der Befragungen vor Ort zeigte sich der 23-jährige Geschädigte äußerst aggressiv gegenüber den Beamten. Er beleidigte diese fortwährend und ging in aggressiver Art und Weise auf diese zu. Er musste durch Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht und gefesselt werden. Auch hiergegen setzte er sich zur Wehr.
Während der Fahrt zur Dienststelle übergab sich der 23-Jährige offensichtlich absichtlich auf einen Beamten. Uniform und Streifenwagen wurden hierbei erheblich verunreinigt. Zudem biss der Beschuldigten einem Polizisten in den Fuß.
In der Dienststelle führte ein Arzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme bei dem 23-Jährigen durch. Im Anschluss daran wurde er auf Grund nicht gegebener Haftfähigkeit in ein Krankenhaus gebracht.
Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, sowie Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung gegen den 23-Jährigen ein.