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Manipulation am Auto? 46–Jähriger rast in Unterfranken in Autohaus - 77.000 Euro Schaden


Autor: Redaktion

Neustadt an der Aisch, Montag, 18. Juni 2018

Alkohol- bzw. Drogeneinfluss waren nicht die Ursache für den Unfall. Am Sonntagvormittag war ein 46–Jähriger in Neustadt an der Aisch von der Fahrbahn abgekommen - und direkt in den Ausstellungsraum eines Autohauses gerauscht.
Als ein Autofahrer am Sonntagvormittag in ein Autohaus in Neustadt an der Aisch gefahren ist, gingen viele Glasscherben zu Bruch. Symbolbild: pixabay.com


Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagvormittag, gegen 10:35 Uhr, entstand insgesamt mindestens rund 77.000 Euro Sachschaden, so die Schätzung der Polizei. Ein 46jähriger befuhr mit seinem Pkw, in dem drei weitere Insassen saßen, die Riedfelder Ortsstraße stadtauswärts. Noch im Stadtgebiet verlor er aus bislang unbekannter Ursache in einer leichten Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug.


Insassen nicht angegurtet


Das Auto geriet auf die Gegenfahrbahn und anschließend von der Fahrbahn ab, ehe es in Ausstellungsfahrzeugen eines dortigen Autohauses krachte. Darüber hinaus wurden dabei ein Fahnenmast sowie eine Stromtankstelle in Mitleidenschaft gezogen. Da alle Auto-Insassen nicht angegurtet waren, wurden sie bei dem heftigen Aufprall so sehr verletzt, dass sie nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst an der Unfallstelle ins Krankenhaus Neustadt bzw. ins Klinikum Fürth eingeliefert werden mussten.


Unfallauto wurde sichergestellt


Nach einer ersten Überprüfung durch die Polizei kann Alkohol- oder Drogeneinfluss beim Fahrer ausgeschlossen werden. Vielmehr gab dieser im Rahmen der Unfallaufnahme gesundheitliche Probleme sowie einen technischen Defekt an seinem Fahrzeug als unfallursächlich an.

Deshalb wurde das Auto nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft vorläufig sichergestellt und ein Sachverständiger mit einem Gutachten beauftragt. Es wurde deshalb von einem Abschleppunternehmen geborgen und wird derzeit noch von der Polizei verwahrt.