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Dietersheim: Großbrand auf ehemaligem EKA-Firmengelände - Katwarn ausgelöst


Autor: Julia Gebhardt

Dietersheim, Sonntag, 18. Oktober 2026

Ein Großaufgebot der Feuerwehr bekämpfte am Samstagabend einen Großbrand beim ehemaligen Möbelwerk EKA in Dietersheim - erst letzte Woche hatte es dort bereits gebrannt.
In Dietersheim brannte erneut das Gelände des ehemaligen EKA-Möbelwerks. Erst am vergangenen Sonntag, dem 11. Oktober 2026, hatte es dort gebrannt.


Am Samstagabend, dem 17. Oktober 2026 gegen 19.18 Uhr, rückte ein großes Feuerwehraufgebot auf das Gelände des früheren, nun verlassenen Möbelwerks "EKA" in Dietersheim aus. Wie Rainer Weiskirchen, der Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim, berichtet, habe es dort bereits am vergangenen Sonntag einen Brand gegeben. Nun hätte ein zweiter Teil der ehemaligen Schlosserei "lichterloh" in Flammen gestanden.

Die Integrierte Leitstelle in Ansbach alarmierte die Feuerwehren mit dem Hinweis "Brand Industriegebäude". Eingesetzt waren erneut zahlreiche Feuerwehren aus Dietersheim, Neustadt, Altheim, Schauerheim, Nesselbach, Diebach, Beerbach und Dottenheim. Auch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung kam hinzu. Vor Ort waren zudem die Polizei sowie ein größeres Aufgebot des Rettungsdienstes, einschließlich Rettungswagen, Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst.

Erneuter Brand auf ehemaligem Schlosserei-Gelände: Über 100 Feuerwehr-Einsatzkräfte vor Ort - Katwarn ausgelöst

Laut Weiskirchen kämpften über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren am Samstagabend gegen die Flammen. Schwierigkeiten bereitete dabei die Dachkonstruktion der Halle, die im Laufe des Einsatzes durch eine Drehleiter aus Neustadt geöffnet werden musste. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, so die Feuerwehr, ließ Kreisbrandrat Florian Brandt eine Warnung über das System Katwarn auslösen. Grund war eine Rauchwolke, die – verstärkt durch die Wetterlage – auf ein Wohngebiet zuzog.

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Um die Lage effektiv zu koordinieren, wurden laut Feuerwehr fünf Einsatzabschnitte gebildet: Brandbekämpfung, Brandbekämpfung über die Drehleiter, Wasserversorgung, Dekontamination und Atemschutz. Zudem wurden spezielle Container für Atemschutz und Besprechungen an den Einsatzort gebracht. Schläuche zur Wasserversorgung und Brandbekämpfung wurden auch über die Gleise der Aischgrundbahn verlegt. Zusätzlich wurde der Technische Berater Bau vom Technischen Hilfswerk hinzugezogen.

Im weiteren Verlauf, erklärt die Feuerwehr, wurden weitere Atemschutzgeräteträger aus Emskirchen und Langenfeld angefordert. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis Mitternacht hin. Stets wurde Atemschutz getragen, da die Dachkonstruktion geöffnet werden musste, um Glutnester zu erreichen. Der Erfolg der Löscharbeiten wurde fortlaufend mit Wärmebildkameras überprüft.