Kurz und bündig gestaltete sich die letzte Sitzung des Gemeinderates Marktzeuln im Jahr 2020. Bürgermeister Gregor Friedlein-Zech (UBM) meinte, dass ein Veranstaltungskalender zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn mache. So mussten ja sämtliche Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr verschoben werden.

Auch der Termin für "Marktzeuln leuchtet", der bereits auf 2021 verschoben worden war, kann noch nicht bestätigt werden. Die Terminierung sämtlicher Veranstaltungen der Marktgemeinde für 2021 ist noch offen. Eventuell könne man im zweiten Halbjahr 2021 einen Terminkalender veröffentlichen.

Heuer ist alles anders

Friedlein-Zech bedauerte, dass die Jahresabschlusssitzung nicht, wie gewohnt, in feierlicherem Rahmen stattfinden könne. Doch aus den bekannten Gründen wäre dies heuer nicht möglich.

Bei seinem Jahresrückblick erwähnte er, dass die Sanierung des Dorfladens laufe und er froh sei, dass dies noch im Februar mit den Bürgern abgestimmt werden konnte. Außerdem verkündete das Gemeindeoberhaupt, dass ein erfolgreiches Jahr hinter ihnen läge. Er habe keine Steuereinbrüche zu vermelden. Außerdem mussten keine neuen Schulden aufgenommen werden. Zu diesem Erfolg trug der Verkauf von 30 neuen Bauplätzen bei. "Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter uns", meinte er.

Gemeinderätin Jutta Stark (UBM) warf ein, dass sie wegen zweier Angelegenheiten von Bürgern angesprochen wurde. Zum einen wunderte sich einer, dass in so einem historischen Ort wie Marktzeuln die Weihnachtsbeleuchtung vernachlässigt werde. Er regte an, wie beispielsweise in Lettenreuth unterhalb der Straßenlaternen auf der Ortsdurchfahrtsstraße beleuchtete Sterne anzubringen. Der Bürgermeister versprach, sich zu gegebener Zeit noch einmal darüber zu unterhalten.

Ein weiterer Bewohner fände es schön, wenn die Erreichbarkeit des Rathauses beispielsweise im Wochenblatt bekanntgegeben werden würde. Fast alle Rathäuser wären hier verzeichnet. Friedlein-Zech will sich darum kümmern. Außerdem verwies er hierzu auf die Internetseite www.marktzeuln.de des Rathauses.

Friedlein-Zech erwähnte zudem, dass er die Gemeinderäte Bram und Kießling verabschieden wolle. Doch da die Situation momentan keine würdige Verabschiedung zulasse, habe man dies in Absprache mit den beiden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.