Nach ihren Beratungen fanden sich die Mitglieder des Stadtrats noch zu einem Ortstermin im Bereich Hutzelbrunnen mit der bauausführenden Firma Dietz und dem Ingenieurbüro IBP zusammen, wobei vor allem die Verlegung der Versorgungsleitungen, insbesondere der Wasser- und Abwasser, die Thema waren. Sie gestaltet sich wegen der teilweise eingeengten Möglichkeiten mitunter als recht schwierig und arbeitsaufwendig. Jedenfalls erwies sich diese Inaugenscheinnahme für alle, wie es Bürgermeister Udo Dauer zusammenfasste, für anstehende Entscheidungen als sehr nutzbringend.


Die Feststellung der Ergebnisse der Jahresrechnung der Stadt Weismain für das Haushaltsjahr 2017 war einer der wesentlichsten Punkte bei der Stadtratssitzung. Bereits zum zweiten Male in diesem Monat trafen sich die Mitglieder des Stadtrates von Weismain zu einer Sitzung. Kämmerin Carmen Bezold erläuterte die Ergebnisse der Jahresrechnung der Stadt Weismain für das Haushaltsjahr 2017. Die Eckdaten waren dabei ein Verwaltungshaushalt mit 9,8 Millionen Euro und ein Vermögenshaushalt mit 6,22 Millionen Euro. Den Schuldenstand zum Jahresende 2017 bezifferte die Kämmerei mit 19,6 Millionen Euro.

Zu den geplanten Ausgaben dazugekommen waren unter anderem Investitionen für die Kindertagesstätten mit 135 000 Euro, Felssicherungen in Wallersberg mit 32 000 Euro sowie Planungs- und Baukosten für die Verlegung der Gasleitung und Kanalbaumaßnahmen im Baugebiet Krassach-Süd für insgesamt 80 000 Euro, die der Stadtrat nun einvernehmlich beschloss.

Das Konsolidierungskonzept der Verwaltung ist erforderlich, um Stabilisierungshilfen beantragen zu können. Die Verwaltung legte es dem Stadtrat jetzt vor und es wurde genehmigt.

Die Stadt Weismain kann drei Schöffen benennen. Da es sieben Bewerbungen gab, musste der Stadtrat entscheiden, wer zum Zug kommt. Annemarie Stegner und Ulrich Röhrig (Weismain) sowie Dorle Will aus Arnstein d wurde mehrheitlich das Vertrauen des Stadtrats für dieses Ehrenamt ausgeprochen.

Da mit Wirkung vom 31. März 2018 die Hundehaltungsverordnung ungültig wurde, hatten sich die Mitglieder des Stadtrates mit einer Neufassung zu beschäftigen, in der auch das freie Umherlaufen von großen Hunden und Kampfhunden geregelt wird. Zugleich gab es einen einstimmigen Beschluss zur Hundesteuersatzung.

Es wird keine Grüngutanlage geben, wie das aus Modschiedel angeregt worden war. , Bürgermeister Udo Dauer legte dar, dass es ein Draufzahlgeschäft wäre, denn der Unterhalt würde allein der Stadt Weismain obliegen. Diese Informationen hatte das Landratsamt erteilt. Zuvor müssten noch Investitionskosten von annähernd 180 000 Euro aufgebracht werden werden.

Das Stadtoberhaupt konnte danach berichten, dass bei der Sanierung des Mühlrads "Bewegung" in die ganze Sache gekommen sei. Die Stadt werde das unterstützen. Dauer wies auf den Start des Gottesgartenexpresses am 1. Mai um 10 Uhr in Burgkunstadt hin. Der Main-Garten-Tag findet am 6. Mai im Umfeld des Nordjura-Museums statt.

Matthias Müller (CSU) bat den Wasserdruck zu überprüfen, da bei einer Übung der Freiwillige Feuerwehr die Wasserversorgung zusammengebrochen war.