Staatsministerin Schreyer: "Die Qualität darf nicht leiden!"
Autor: Stefanie Gleixner
Ebensfeld, Donnerstag, 28. Februar 2019
Die Bayerische Staatsministerin Kerstin Schreyer besuchte den Kindergarten in Ebensfeld. Das Gute-Kita-Gesetz soll an der richtigen Stelle helfen.
Am 1. Januar 2019 trat das Gute-Kita-Gesetz in Kraft. Der Bund will bis 2022 insgesamt 5,5 Milliarden Euro investieren, um die Kinderbetreuung in Deutschland zu verbessern. Die einzelnen Länder entscheiden aber selbst darüber, welche Maßnahmen sie ergreifen wollen.
Die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Kerstin Schreyer (CSU) besuchte zusammen mit der CSU-Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner die Katholische Kindertagesstätte St. Michael in Ebensfeld.
"Ich finde es gut, dass Geld in diesem Bereich investiert wird, aber es kommt darauf an, wofür es verwendet wird und ob es langfristig angelegt wird", sagt Ulli Zenk, Leiterin der Kindertagesstätte.
Für sie muss sich beim Personal etwas tun. Und auch im Bereich der Ausbildung muss sich etwas verbessern. "Ich habe alleine im Januar und Februar fünf neue Erzieherinnen eingestellt", sagt Ulli Zenk.
120 Kindergartenkinder und 50 Krippenkinder sind in der Kindertagesstätte St. Michael untergebracht. 35 Mitarbeiter kümmern sich täglich um die Kinder. Ohne die Hilfe der Gemeinde wäre das nicht möglich.
"Wir nehmen unsere Rolle Ernst, die Kindergärten der Gemeinde Ebensfeld zu unterstützen.", sagt Bürgermeister Bernhard Storath (CSU). Die neue Sekretärin, Erziehungshilfskräfte und die Küchenhilfe werden von der Gemeinde finanziert. Und auch beim neuen Gartenspielzeug unterstützte die Gemeinde.
Beim Rundgang durch die Räumlichkeiten zeigt Ulli Zenk, woran es hapert: "Freitags teilen wir unsere Krippenkinder gerne nach Altersgruppen auf. Denn da ist der Unterschied doch immer recht groß, das können wir aber nur, wenn wir genügend pädagogisches Personal haben."