Das Team von Trainer Heiner Dumpert landete in der vergangenen Saison auf dem vierten Platz und möchte in dieser Spielzeit wieder angreifen.
Selten war eine Liga so ausgeglichen, wie die Bezirksliga Oberfranken West in vor dieser Saison. Es gibt keinen erklärten Favoriten auf die Meisterschaft, auch wenn Bosporus Coburg durch namhafte Neuzugänge für Furore sorgte. Selbst Vize-Meister TSV Mönchröden hält sich vornehm zurück. Im unteren Tabellen-Bereich ist Spannung bis zum letzten Spieltag so gut wie sicher. Hinzu kommen die vielen Derbys, an jedem Spieltag mindestens eins, beherrscht doch der Teil-Spielkreis Bamberg mit seinen nun neun von 16 Teams auf jeden Fall quantitativ die Liga.
FC Oberhaid - SpVgg Ebing In diesem Derby zweier Teams, die auch diese Saison wieder vorne mitmischen wollen, wird es kein langes Taktieren geben. Es wird von Beginn an voll zur Sache gehen. Vorteil bei den Gästen: Die Mannschaft von Trainer Heiner Dumpert ist zusammengeblieben, also eingespielt. So werden es die Neuzugänge nicht leicht haben, sich einen Stammplatz zu erobern. Bei den Hausherren hat sich personell einiges getan. FC-Coach Alexander Stretz hat die Aufgabe, bei neun Zugängen und acht Abgängen eine schlagkräftige Truppe aufzubauen. So steht hinter der Spielstärke des FCO, der Platz 5 bis 11 als Ziel genannt hat, ein Fragezeichen.
Das Bezirksliga-Team der Spielvereinigung Ebing muss man einfach immer auf dem Zettel haben. Auch in der vergangenen Spielzeit wussten die Mannen um Trainer Heiner Dumpert zu überzeugen, schlossen diese als respektabler Vierter ab. Die "Abicher" schnupperten sogar am Aufstieg, führten in der Hinrunde sogar zweimal die Tabelle an. An diese als erfolgreich zu bezeichnete Saison will Dumpert natürlich anknüpfen, hält aber den Ball flach und gibt einen "einstelligen Tabellenplatz" als Zielvorgabe an. Während Mittelfeldspieler Lurtz pausiert und somit den einzigen Abgang darstellt, hofft der Ebinger Coach, dass die vier Neulinge zünden. Jeweils für die benachbarte Spielvereinigung Rattelsdorf aktiv waren vormals Sebastian Derra und Julian Lorz , vom TSV Scheßlitz verstärkt Andreas Altenfeld den Sturm. Auf seine erste Bezirksliga-Saison wird sich Simon Bergmann freuen, der zuletzt noch im U19-Team der SG Kemmern kickte.
TSV Ebensfeld - FC Mitwitz Die Enttäuschung über den knapp verpassten Landesliga-Erhalt dürfte bei den Ebensfeldern zwischenzeitlich abgeebbt sein. Schließlich kann sich der TSV auf eine Saison mit vielen interessanten Derbys und der Chance auf den Wiederaufstiegs freuen. Trainer Klaus Gunreben jedenfalls wird sich dieses Ziel gesetzt haben, zumal das Team zusammengeblieben ist. So gilt es heute für den TSV die Saison mit einem Heimsieg einzuläuten. Eine machbare Aufgabe zwar, aber der FC Mitwitz war in der Vergangenheit für so manche Überraschung gut. Der neue Trainer Johannes Müller kann ebenfalls auf eine eingespielte Mannschaft bauen, die sich punktuell verstärkt hat. Ein Selbstläufer wird deshalb diese erste Runde für die Ebensfelder auf keinen Fall.
FSV Unterleiterbach -
ASV KleintettauEine undankbare Aufgabe erwartet die Unterleiterbacher, wenn sie morgen den ASV Kleintettau zu Gast haben. Dies deshalb, weil Aufsteiger zu Beginn noch von ihrer Euphorie des Erfolges leben. Hinzu kommt, dass ASV-Trainer Christian Häusler auf die gesamte Aufstiegsmannschaft zurückgreifen kann; einziger Neuzugang, bei keinen Abgängen, ist Alexander Kunz vom Ex-Landesligisten SV Friesen. Die Hausherren, die nun als Trainer Jutvi Jefkay verpflichtet haben, gehen in ihre zweite Saison, die bekanntlich immer schwerer ist. Hinzu kommt, dass der FSV mit Benjamin Schmitt einen Goalgetter ziehen lassen musste. Gerade gegen einen Mitkonkurrenten um den Klassenverbleib wäre es für die Unterleiterbacher wichtig zu punkten.
SpVgg Stegaurach -
TSV MarktzeulnVom Personal her, viele Stammspieler haben die SpVgg verlassen, legen die Stegauracher ihr Hauptaugenmerk auf den Klassenerhalt. Schwung für dieses Vorhaben erhoffen sich die Verantwortlichen von Neu-Trainer Mathias Ganzmann. Ihm muss es so schnell wie möglich gelingen, eine funktionierende Einheit aufs Feld zu schicken. Mit Marktzeuln kommt nun ein Gegner, der den Aufstieg über die Relegation schaffte, also nur wenig Zeit zum Regenerieren hatte, den Kader aber vergrößert hat. Mit dem Erfolgserlebnis Aufstieg und der damit einhergehenden Euphorie des TSV, werden es die Hausherren alles andere als leicht haben, die ersten Punkte einzufahren.
red/gefa