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Ebensfeld erneut gegen Spitzenteam


Autor: Redaktion

Ebensfeld, Freitag, 18. März 2016

Nach dem Ersten Ansbach treffen die Fußballer des TSV Ebensfeld am Samstag zu Hause auf den Tabellenzweiten FC Schweinfurt 05 II.
Auf die Abwehr um Dominik Kremer (rechts) baut der Ebensfelder Trainer Klaus Gunreben auch heute gegen den Tabellenzweiten FC Schweinfurt 05 II. Foto: Wolfgang Zink


Vor dem Spiel sprach man im Lager des Landesligisten TSV Ebensfeld (16.) von einer Sensation, sollte man beim Spitzenreiter SpVgg Ansbach überhaupt auch nur einen Punkt holen. Nach der Partie in der Hauptstadt Mittelfrankens hörte sich das schon ganz anders an. "Wir haben uns in der ersten Halbzeit klarere Chancen erspielt und haben nichts zugelassen", analysierte TSV-Trainer Klaus Gunreben und fügte nach der wirklich knappen 0:1-Auswärtsniederlage an: "Einen Punkt hätten wir mindestens holen können."


Schweinfurt mit Serie von neun Siegen

Damit könnte die Marschroute auch für das Heimspiel am Samstag (15 Uhr) festgelegt sein. Der Gegner hat nämlich mindestens das gleiche Kaliber wie die SpVgg Ansbach. Tatsächlich stellt der FC Schweinfurt 05 II derzeit sogar die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Landesliga Nordwest. 1#googleAds#100x100 Die letzten neun Spiele wurden ausnahmslos gewonnen und dabei kamen die angriffslustigen Unterfranken auf ein Torverhältnis von sage und schreibe 36:7 Treffer. Ohnehin stellte der aktuelle Tabellenzweite mit insgesamt 62 Saisontoren den besten Angriff der gesamten Liga und bezwang folgerichtig auch den TSV Ebensfeld im Hinspiel recht souverän mit 2:0.
Allen voran die Sturmreihe hat es bei den Schweinfurter in sich und dürfte so mancher Abwehrreihe in der Landesliga Nordwest Schweißperlen auf die Stirn treiben. Neben dem erst 20-jährigen Christopher Lehmann (neun Tore) fällt dabei auch der erst 21-jährige Kapitän Christoph Schmidt mit schon elf Treffern auf. Ausgestochen werden die beiden Angreifer intern aber noch deutlich von Adrian Dußler. Dem 20-jährigen Stürmer gelangen in elf Spielen schon 14 Saisontore.


Gunreben baut auf seine Abwehr

"Kopfschmerzen bekomme ich aufgrund der tollen Schweinfurter Stürmer nicht, weil wir zuletzt gegen die Ansbacher Topstürmer auch schon gut ausgesehen haben. Aber klar, genau diese Defensivleistung brauchen wir nun wieder", ist sich auch Klaus Gunreben über die Schwere der Aufgabe im Klaren.
So wird es gegen die sehr junge Schweinfurter Mannschaft (im Schnitt 22 Jahre) vor allem auf die neu formierte Abwehr ankommen. In Ansbach bestand die Viererkette ihre Feuertaufe mit Bravour und hätte fast zu einer faustdicken Sensation verholfen. Dementsprechend euphorisch äußert sich auch der Ebensfelder Übungsleiter zur erst kürzlich eingeübten Abwehrvariante: "Das Spiel in Ansbach ist für mich der endgültige Beweis, dass sich unsere neue Abwehr bewährt hat. Man hat nun im Spielbetrieb gesehen, wie gut unsere Vorbereitung verlaufen ist."


"Wir können gegen Spitzenmannschaften mithalten"

Somit geht der Landesliganeuling aus Ebensfeld mittlerweile auch gegen die Spitzenmannschaften wie Schweinfurt mit einem gesunden Selbstvertrauen in die Partie. "Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch gegen Topmannschaften mithalten kann", sagt Gunreben.
Dennoch muss der TSV vor dem Heimspiel neben Rainer Dierauf auch noch auf Florian Häublein verletzungsbedingt verzichten. "Mit Rainer Dierauf und Florian Häublein fehlen uns zwei echte Leistungsträger", weiß auch der Trainer, der zudem auf Daniel Röder (krank) verzichten muss. Dafür kann sich Gunreben auf die Rückkehr von Matthias Vogt freuen, der die Defensive weiter verstärken wird. Berg
TSV Ebensfeld: Reschke, Brückner; Alt, C. Quinger, Stölzel, Grünert, Amon, Popp, Schug, Kremer, B. Quinger, Lempa, Eideloth, Degel, Scheler, Vogt