Nun teilte Polizeichef Willibert Lankes mit, dass keine "unnatürliche" Ursache habe gefunden werden können.

Vielmehr habe es einen erhöhten Schwebstoffgehalt im Wasser gegeben, vermutlich durch das teilweise Ablassen eines der Teiche bei Klosterlangheim bedingt. Schwebstoffe, die durch so eine Maßnahme aufgewühlt werden, könnten kurzzeitig zu einer Nährstoffanreicherung und in Folge zu einer Sauerstoffzehrung im Wasser führen.

Auch wenn es sich dabei um einen vo rübergehenden Vorgang handele, könne die Zeit ausreichend sein, dass Fische dabei zu Tode kommen, weil sie nicht mehr ausreichend Sauerstoff atmen können. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gebe es keine andere Ursache, betonte Lankes.

"Wir haben nichts gefunden."
Das Wasserwirtschaftsamt bestätigte diese Aussage in Bezug auf die Wasserproben. Das abschließende Ergebnis der Untersuchung der toten Fische liege aber noch nicht vor. Sie werde im oberbayrischen Wielenbach, an der dortigen Dienststelle des Landesamtes für Umwelt, vorgenommen. pp