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"Feierbiester" hatten ihren Spaß in Isling


Autor: Mario Deller

Isling, Montag, 21. Mai 2018

Die "Stoapfälzer Spitzbuam" verwandelten das Festzelt beim Beachsoccer-Cup am Sonntagabend in eine Partyhölle.
Bärenstark fand offenbar auch dieser Partygast den stimmungsvollen Abend mit den bekannten Musikern aus der Oberpfalz.Mario Deller


"Seid's gut drauf? Also pack ma's! Auf geht's!" Mit verschmitztem Grinsen und herrlichem Dialekt zog Alois, der für den angekündigten Abend im zünftig-urigen Gewandt schon den richtigen Vornamen mitbringt, das Publikum im Nu auf seinen Seite. Wie tagsüber die Akteure des Beachsoccer-Cups gaben am Sonntagabend auch die "Stoapfälzer Spitzbuam" Vollgas, sorgten mit ihrem bunten Mix aus Alpensound, Schlagerhits und auch rockigen Klängen für fast ekstatische Stimmung im Festzelt.

Mehrere Stunden dauerte das Aufbauen des umfangreichen Equipments, um kurz nach neun legten die bekannten Musiker aus der Oberpfalz dann los wie die Feuerwehr. Alois, Johannes, Stefan, Tom und Mane - so heißen die fünf kernigen Burschen, die da auf der aufgebauten Bühne aufspielten und in Windeseile das Zelt in ein Tollhaus verwandelten.

Wer angesichts des Namens des Ensembles eher bedächtige Weisen vermutet, wird schnurstracks eines Besseren belehrt. Da verschmolzen flinke Akkordeonklänge mit knackigem Bariton zusammen mit modernen Schlagzeug-Grooves zu einem mitreißenden Sound, der ins Ohr ging und jung und alt mitriss.


Zum Tanz in Bademänteln

Mit von der Partie - oder besser gesagt: Party - war beispielsweise das Beachsoccer-Team von "Lazio Dom" aus Aachen. Originell gewandet in lustigen blauen Bademänteln tanzten sie zu den stimmungsvollen Liedern auf den Bänken. Andere "Feierbiester" hatten sich elegant in Ledertracht geworfen und schwangen zu "Hallo Klaus" begeistert das Tanzbein.

Was die "Stoapfälzer Spitzbuam" wohl auszeichnet ist ihre Fähigkeit, alle Generationen mitzunehmen. Die Oma schunkelt mit dem Enkel zum "Kufsteinlied", junge Paare sahen sich bei fetzig verpackten Ohrwürmern verliebt in die Augen. Steirische Ziehharmonika und Schlagzeug küssten sich auf der Bühne musikalisch, unten auf der Bühne erfuhr das Verb seine Umsetzung hier und da im Wortsinne. Ein schöner Abend mit leidenschaftliche Musik kann da wie Rückenwind wirken. Und darüber hinaus kamen - gerade zu späterer Stunde auch die Liebhaber des Rocks nicht zu kurz, etwa mit Hits von AC/DC. Die vom Ensemble eigens konzipierte Lichtshow verlieh dem Abend zudem das optische Sahnehäubchen.

Beim Cannstatter Waasn und beim Oktoberfest sind sie schon aufgetreten, die "Stoapfälzer Spitzbuam". Doch auch ihre gelungene Premiere in Isling dürfte dem musikalisch versierten Ensemble - auch die Steirische Ziehharmonika kam immer wieder zum Einsatz - garantiert in Erinnerung bleiben. Den Stimmungsabend mit den Vollblutmusikern aus der Oberpfalz kann die veranstaltende Spielvereinigung Isling - um es passend zum kultigen Beachsoccer-Cup auszudrücken - absolut als "Volltreffer" verbuchen.

Bildtext:
Bild 1 (Gitarre und Ziehharmonika):
Instrumentale Kompetenz traf Musikleidenschaft beim Auftritt der "Stoapfälzer Spitzbuam" in Isling. Hier zu sehen sind Gitarrist Mane sowie Tom mit einer Ziehharmonika aus dem fünfköpfigen Ensemble.
Bild 2 (Gruppe mit Zuschauer):
Bärenstark fand offenbar auch dieser Partygast den stimmungsvollen Abend mit den bekannten Musikern aus der Oberpfalz.
Bilder 3a/3b (Einlage Stefan Klarinette):
Auch mit so mancher tollen Soloeinlage wussten die Musiker zu begeistern, hier Ensemblemitglied Stefan mit einer Darbietung auf der Klarinette.
Bilder 4a/4b (Bobfahren):
Angesteckt von der blendenden Stimmung im Festzelt bildete diese Gruppe spontan einen "Bob".
Bilder 5a/5b (Alois - markige Sprüche):
Mit seiner herzlichen Art und fröhlichen Sprüchen kam auch Alois von den "Stoapfälzer Spitzbuam" beim Publikum gut an.
Bild 6 (Tanzbein geschwungen):
Natürlich wurde passend zu Schlagerhits oder modernen Rhythmen auch ordentlich das Tanzbein geschwungen.
Bild 7 (Hände nach oben):
Und die Hände nach oben: Infiziert vom seitens der "Stoapfälzer Spitzbuam" akustisch verbreiteten Partyvirus konnte das Publikum gar nicht anders, als mitzufeiern und mitzuklatschen.