Bandenmäßig betriebene Steuerhinterziehung in 41 Fällen, ein Gesamtschaden für den Fiskus von mehr als fünf Millionen Euro: Das sind die Vorwürfe, mit denen sich das Quintett in dem Prozess konfrontiert sieht, der seit Oktober läuft und wohl frühestens im April abgeschlossen sein wird.

Die Händler hatten, offenbar unterstützt durch den finanzkräftigen Steuerberater, unter anderem über Firmen im Landkreis Lichtenfels teure Sportwagen über die EU-Grenzen hinweg ge- und verkauft. Dabei bedienten sich sich später aufgelöster Scheinfirmen, um die Umsatzsteuer vom Finanzamt zu kassieren, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft in der 13 Seiten langen Anklageschrift.

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