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B173 im Kreis Lichtenfels wird verlegt - Brückenarbeiten verzögern sich


Autor: Ralf Welz

, Dienstag, 11. August 2026

Seit Jahren wird eine Bundesstraße in Oberfranken umgebaut. Aktuell kommt es dabei zu Verzögerungen: Insbesondere die Arbeiten am größten Bauwerk dauern länger als geplant.


Der vierstreifige Neubau der B173 zwischen Michelau und Zettlitz im Landkreis Lichtenfels ist seit 2020 im Gange. Auf einer Länge von acht Kilometern wird die Strecke verlegt und zweibahnig ausgebaut. Das Projekt soll die Verkehrssicherheit erhöhen, die Leistungsfähigkeit regionaler Knotenpunkte verbessern, Fahrzeiten verkürzen und die Anbindung von Gewerbegebieten stärken.

Im Zuge des Ausbaus der Bundesstraße ist die Kreisstraße LIF 13 noch bis Ende Oktober vollständig für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr wird über die B173 zur A73 geleitet. Für die Buslinien 1240 und 1245 gelten seit Beginn der Maßnahme geänderte Fahrpläne. Das Staatliche Bauamt Bamberg hat sich nun zum aktuellen Stand der B173-Bauarbeiten geäußert und einen Ausblick auf die weiteren Schritte gegeben.

Ausbau der B173 zwischen Michelau und Zettlitz: Brückenarbeiten dauern länger als geplant

Im westlichen Ausbaubereich, zu dem die Anschlussstelle Michelau sowie die Überführung der Kreisstraße LIF 13 zählen, verlaufen die Arbeiten nach Angaben der Behörde insgesamt schneller als geplant. Im zurückliegenden April wurde die Brücke im Zuge der LIF 13 über die Bahnlinie im Bereich der Anschlussstelle Michelau abgebrochen. Erdbau- und Asphaltarbeiten sowie der Neubau eines Kreisverkehrsplatzes in diesem Bereich liegen demnach im Zeitplan. Die Freigabe der LIF 13 soll nach aktuellem Stand planmäßig erfolgen.

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Einzelne Brückenarbeiten nehmen indes mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich vorgesehen - insbesondere am größten Brückenbauwerk des Gesamtprojekts: Dabei handelt es sich um eine Stahlverbundbrücke, die den Main sowie eine Bahnlinie überquert. Der Stahlhohlkasten für die Fahrbahn in Richtung Kronach ist fertiggestellt; die Betonage der zugehörigen Fahrbahnplatte ist für den Spätsommer geplant. An der Fahrbahn in Richtung Lichtenfels laufen derzeit Schweißarbeiten am Brückenhohlkasten zur Vorbereitung des nächsten Brücken-Verschubs.

"Wie sich diese Brückenarbeiten auf den Fertigstellungstermin der Gesamtmaßnahme auswirken, ist derzeit aber noch nicht abzusehen", erklärt das Staatliche Bauamt Bamberg in seiner aktuellen Pressemitteilung. Parallel zu den laufenden Bauarbeiten bereitet die Behörde die Ausschreibung für den verbleibenden Ausbaubereich vor. Dieser erstreckt sich von der künftigen Anschlussstelle Horb mit Anbindung an die B289 bis zum östlichen Ausbauende bei Redwitz. Die Ausschreibung ist für Ende 2026 vorgesehen, der Baubeginn für Anfang 2027.

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