• Kreis Lichtenfels: Abkochanordnung beendet - keine Verunreinigungen im Trinkwasser mehr
  • Bad Staffelstein: Haushalte in der Gemeinde Stublang mussten Leitungswasser abkochen
  • Für Speisen/Getränke, Waschen von Obst und Zähneputzen: Wasser musste sprudelnd aufgekocht werden

Bei einer routinemäßig durchgeführten Trinkwasseruntersuchung der Gemeinde Stublang, Bad Staffelstein, wurden am 8. September im Trinkwasser bakteriologische Verunreinigungen festgestellt, berichtete das Landratsamt Lichtenfels in einer Pressemitteilung. In diesem Gemeindeteil durfte das Leitungswasser nur noch in abgekochtem Zustand verwendet werden. Inzwischen ist die Abkochanordnung aber aufgehoben. 

Update vom 13.09.2021: Abkochanordnung in Stublang ist beendet

Die Abkochanordnung für die zentrale Trinkwasserversorgung in Stublang kann aufgrund einwandfreier bakteriologischer Trinkwasseruntersuchungsergebnisse ab sofort aufgehoben werden. Das teilt der Landkreis Lichtenfels mit.

Erstmeldung vom 08.09.2021: Abkochgebot in Gemeinde Stublang in Bad Staffelstein - das solltet ihr beachten

Die Abkochanordnung gilt bis zum Vorliegen einwandfreier bakteriologischer Untersuchungsergebnisse und weitere Sofortmaßnahmen wurden eingeleitet. Die Stadtverwaltung Bad Staffelstein ist informiert.

Folgende Tipps sind bei Trinkwasser-Verunreinigungen zu beachten:

  • Trinken Sie Leitungswasser nur abgekocht
  • Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens zehn Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers wird empfohlen
  • Für die Zubereitung von Essen, zum Zähneputzen und zum Reinigen von Wunden sollte nur abgekochtes Wasser verwendet werden
  • Sie können das Leitungswasser für die Toilettenspülung uneingeschränkt nutzen

Keime in Leitungswasser: Diese Vorgänge erfordern kein Abkochen

Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung empfiehlt sich in diesem Fall Mineralwasser. Vom Abkochgebot ausgenommen ist die Nutzung des Geschirrspülers, der Waschmaschine und der Dusche. Sobald das Abkochen nicht mehr erforderlich sei, setze die Gemeinde die Bevölkerung in Kenntnis, heißt es. 

Vorschaubild: © Patrick Pleul/dpa