Fritz Taubenreuther hat seit vielen Jahren die Melkendorfer Störche im Blick: Taubenreuther, der im Burghaiger Weg wohnt, hat in diesem Jahr eine doch ungewöhnliche Beobachtung gemacht: Die beiden Jungstörche haben im September die Reise ins Winterquartier angetreten, die Eltern sind allerdings bis dato auf dem Horst geblieben, der sich auf einem alten Schornstein befindet. "Das ist das erste Mal, dass die Weißstörche in Melkendorf überwintern wollen", sagt Taubenreuther, der wie viele Autofahrer gestaunt hat, die Meister Adebar in den letzten Wochen in den Rotmainauen bei der Nahrungssuche gesehen haben.

Besorgte Naturfreunde

Ob Weißstörche nicht unter der Kälte leiden? Viele besorgte Naturfreunde erkundigen sich in diesen Tagen beim Landesbund für Vogelschutz, ob die Zugvögel den Winter in Bayern überleben können.