Auf dem Gelände vor der Bauernmarktscheune feieren die Freien Wähler, der Fränkische Stammtisch und vor allem die Brauerei Schübel. Denn die wird in diesem Jahr 140 Jahre.
Als erstes waren die Freien Wähler dran, am großen Festwochenende in Stadtsteinach: Mit Applaus wurde der FW-Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger begrüßt. Der nahm sich auch des "Hundeknochens" an, über den sich die Kulmbacher und Wunsiedler gemeinsam echauffieren. Das sei eine "CSU-Sache", sagte er. "Vielleicht können wir, wenn wir an der Regierung sind, noch etwas retten." Landrat Klaus Peter Söllner unterstrich: "Es ist wichtig, die Kraft für den ländlichen Raum zu binden."
Natürlich hatten die Freien Wähler nicht nur Politik auf Lager, sondern auch Amüsement. Sie hatten die legendären "The Silhouettes" eingeladen. Und innerhalb weniger Minuten war die Tanzfläche vor der Band voll.
Der Fränkische Stammtisch wagte in diesem Jahr am zweiten Festtag eine Neuerung: ein Fischla-Rennen in der Zaubach. "Welches Fischla hätten's denn gern", fragten Bürgermeister Roland Wolfrum und der Vorsitzende des Fränksichen Stammtisches, Reinald Kolb. Bürgermeister Roland Wolfrum hatte eigens die Zaubach anstauen lassen, damit die Fische Fahrt bekamen - und öffnete auf Kommando die Schleusen. Gewinnerin wurde Ramona Espig (27), die eigentlich nur aus Spaß mitgemacht hatte vor Dominik Lindner (5) und Valerie Wolfrum (7).
Der schwarze Slip blitzte Abends sorgten Goletz und Goletz für typisch fränkische Musik. Natürlich gab es wieder so manche Frotzelei und auch so manchen Seitenhieb auf die Südbayern. Doch wieder einmal war es "Lady Gaga" alias Hermanita Espig, die den Saal mit ihrem Auftritt in rotem Leder rockte. Sogar der schwarze Slip blitzte - und raubte so manchem Bierseeligen fast den Verstand.
Gestern ging das Brauereifest mit der Jubiläumsfeier zum 140-jährigen Bestehen der Brauerei Schübel in die heiße Phase: Schon mittags war das Festzelt voll. Familie Schübel hatte in alten Fotokisten gekramt und die Brauereigeschichte in der Bauernmarktscheune als Bilderausstellung dokumentiert.
"Gut gehopft" und limitiert Offiziell stach Junior-Bräu Mario Münch sein Jubiläumsbier an und freute sich über die vielen positiven Reaktionen. "Das ist ein richtiges Jubiläumsbier, gut gehopft", erklärte Jürgen Münch und betonte, dass das Bier streng limitiert ist.
Andrea Schübel-Münch nutzte das Jubiläum, um der Familie Dank zu sagen. "Jürgen, mit dir hab ich vor 26 Jahren einen Volltreffer gelandet", machte sie ihrem Mann unter großem Applaus das schönste Kompliment. Zahlreiche Festredner lobten die Heimatverbundenheit der Schübel-Brauerei.
Die Faschingsgesellschaft bot ein witziges Kinderprogramm. Am Abend klang das Fest mit CJ & The Sunshine Gang aus.
Ich weiß gar nicht was es zu diskutieren gibt? Die Stanicher, insbesondere Schübel, FW und der Fränkische Stammtisch können stolz auf ihr Fest sein. Klein aber Fein. Und es macht Jahr für Jahr immer mehr Spaß dort als Gast zu sein. Nur zu politisch sollte es nicht werden.
Also weiter so!
hallo SAN-Man, meine Aufforderung war ernst gemeint. Wenn Sie gute oder bessere Ideen für SAN haben und mithelfen wollen, diese umzusetzen, dann melden Sie sich doch über www.prostadtsteinach.de. Das ist genau die Plattform, die sich um Stadtsteinach und um kontinuierliche Verbesserungen kümmert. Also, nur Mut! Wie geschrieben - konstruktive Kritik ist erwünscht. Nur lästern ist wirklich zu billig, gell?
auch an Sie meine Antwort:
prostadtsteinach und ähnliche Gruppierungen kenne ich wohl. Teilweise sind auch gute Ideen dort geboren. Leider konnte bisher wenig verwirklicht werden. Und -für mich gesehen- sind dort leider auch immer die gleichen Personen, die ich -zugegeben- nicht unbedingt mag. Das wäre wohl egal, denn wenn von diesen Personen gute Ideen kommen, die für alle eine Verbesserung bringen, dann sind persönliche "Gefühle" fehl am Platze.
Prostadtsteinach sammelt Ideen, es können auch die unsinnigsten Gedanken dabei sein. Ich kenne das schon von Seminaren, dort heisst es auch immer "jede Idee soll genannt werden, egal wie blöd sie im ersten Moment klingen mag".
Vielleicht ändere ich ja noch meine Meinung und bringe mich dort ein. Nur momentan liegt mir weder was an Espig, Martin usw.
Die Vergangenheit hat mich leider gelehrt, meine Ideen nicht vorab groß zu verkünden. Denn die meisten konnten nicht sofort umgesetzt werden. War dann die Zeit reif für manche Sache, hat sie just ein Anderer als seine Idee verkauft und den -wenn auch spärlichen Lorber- eingeheimst.
Aber scheinbar habe ich mit meinem ersten Kommentar ja einigen auf die Füße getreten.
Deshalb noch einmal: ich habe weder das Fest als solches, noch die Helfer noch die Organisation kritisiert. Meine Kritik ging allein an die GAGA-Lady, die hier im Ort scheinbar von einem bestimmten Personenkreis "bewundert" wird und an die für mich seltsame Kunst.
Ach, und ich kann gut damit leben, ein "billiger" Lästerer zu sein. Das ist wenigstens ehrlich und nicht die Bauchpinselei, die manch einem "honorigen" Stanicher angetan wird.
Stadtsteinach ist halt nur ein Dorf. Und wenn man auf jeden Rücksicht nehmen soll, na danke!
soll natürlich "Lorbeer" heissen (und nicht "Lorber")
)
-auch wenn es einige Stanicher Bürger diesen Namens gibt
obwohl der TSV erst vor Wochen ein eigenes Fest haten und auch auf Gäste angewiesen waren....