Der TSV Neudrossenfeld zeigt sich im Heimspiel in der Defensive verbessert und besiegt den SC 04 Schwabach verdient mit 3:0.
Der TSV Neudrossenfeld hat die richtige Antwort auf die zurückliegenden zwei deftigen Niederlagen in der Landesliga Nordost gegeben. Im Heimspiel gegen den SC 04 Schwabach stand er defensiv wieder besser und verdiente sich mit einer kampfstarken Leistung einen 3:0-Erfolg.
Landesliga Nordost
TSV Neudrossenfeld - SC 04 Schwabach 3:0 (1:0)
Einer der Matchwinner war Tobias Grüner, in einem ganz wichtigen Moment war er zur Stelle. Als der Heimelf zu Spielbeginn noch die Verunsicherung anzumerken war, gab es Elfmeter für die Gäste. Doch Grüner tauchte in die Ecke ab und parierte den von Anton Shynder getretenen Strafstoß sicher.
Diese Parade gab den Neudrossenfeldern mehr Sicherheit. Sie standen nun - auch bedingt durch eine taktische Umstellung - kompakter in der Defensive und ließen sich auch von den früh attackierenden und spielstarken Schwabachern nicht irritieren.
So musste Grüner in der ersten Halbzeit nur bei einem Freistoß aus etwa 30 Metern nochmals eingreifen. Er ließ den Ball prallen, doch ein TSV-Verteidiger klärte entschlossen.
Löhrlein trifft zum 1:0
Die Neudrossenfelder Offensivbemühungen waren meist einfach gestrickt, doch hatten die Gäste auch immer wieder Probleme mit den langen Bällen des TSV. Das 1:0 fiel dank schnellem Umschaltspiel nach einem Befreiungsschlag der Schwabacher: Sascha Engelhardt und Julian Pötzinger setzten Jahn Löhrlein in Szene, der aus elf Metern freie Schussbahn hatte. Und wäre bei zwei Versuchen der Pass von der Grundlinie zurück in den Strafraum bei einem TSV-Spieler gelandet, hätte es sogar 2:0 stehen können.
Der zweite Treffer fiel dann kurz nach der Halbzeitpause: Ein schönes Zuspiel brachte Bas Peeters in Position, der frei stehend trocken abzog. Nun waren die Neudrossenfelder zehn Minuten die bessere Mannschaft - ohne allerdings Kapital daraus schlagen zu können. Als sich die Schwabacher vom Schock des zweiten Gegentreffers erholt hatten, entwickelte sich ein Kampfspiel mit optischen Vorteilen für die Gäste. Den kompakt stehenden Hausherren gelang es aber weiterhin, den Gegner weitestgehend vom eigenen Tor fernzuhalten.