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Bayreuth holt College-Absolventen Woolridge

Der Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth schlägt bei der Zusammenstellung des Kaders für die voraussichtlich Mitte Oktober mit dem Magenta-Sportpokal beginnende Saison 2020/21 weiter hohes Tempo an.
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Ryan Woolridge soll in der kommenden Saison in Bayreuth das Spiel lenken.  Foto: Imago
Ryan Woolridge soll in der kommenden Saison in Bayreuth das Spiel lenken. Foto: Imago

Nach den Vertragsverlängerungen mit den beiden Nationalspielern Bastian Doreth und Andreas Seiferth, den Neuverpflichtungen der beiden Shooting Guards Philipp Jalalpoor (St. Pölten/Österreich) und Frank Bartley (Valadolid/Spanien) sowie der beiden Flügel- und Centerspieler Matt Tiby vom Ligakonkurrenten Gießen und Dererk Pardon (Reggio Emilia/Italien) hat sich Cheftrainer Raoul Korner auch auf seinen neuen Aufbauspieler festgelegt: Vom College-Team der Gonzaga Bulldogs wechselt Ryan Woolridge zu den Oberfranken.

"Ryan ist ein pfeilschneller, athletischer Point Guard mit guter Größe und exzellentem Spielverständnis. Gonzaga ist ein Top-Programm im amerikanischen College Basketball, das sehr europäisch spielt, wodurch ich weniger Anpassungsprobleme an unsere Liga erwarte. Neben seinem starken Zug zum Korb und seiner guten Übersicht hat sich Ryan zudem als ausgezeichneter Verteidiger einen Namen gemacht", lobt Korner den 23-jährigen und 190 cm großen US-Spielmacher.

Als Spieler der ersten Fünf führte Woolridge sein Team zum souveränen Gewinn der West-Coast-Conference. Die Chance auf eine nationale Meisterschaft mit den Bulldogs blieb Woolridge allerdings verwehrt. Nur zwei Tage nach dem Erfolg im Conference-Finale gegen San Francisco sagte die NCAA das Turnier aufgrund der Corona-Pandemie erstmals seit der Gründung im Jahr 1939 ab.

Woolridge kam in der zurückliegenden Spielzeit auf durchschnittlich 10,1 Punkte (Wurfquote 53 Prozent) sowie 4,5 Rebounds und 4,2 Assists.

Robinson muss gehen

Mit der Verpflichtung von Woolridge steht der Abgang von James Robinson fest. "James hat zwei Saisons für uns einen tollen Job gemacht und die Entscheidung, mit einem anderen Spieler in die nächste Spielzeit zu gehen, ist mir nicht leicht gefallen, da er auch menschlich absolut top ist", sagt Korner.fk