Am Dienstag sind weitere 85 positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt worden. Von den aktuell 294 nachweislich Infizierten sind 185 innerhalb der vergangenen sieben Tage positiv getestet worden. Der Inzidenzwert steigt damit deutlich auf 259,0.

"Die hohe Zahl an neuen Fällen ist zwar nicht erfreulich, für uns aber wenig verwunderlich", erklärt Landrat Klaus Peter Söllner (FW). Man spüre die ersten Auswirkungen des Ferienendes. Zudem seien am Montag sehr viele Testungen vorgenommen worden.

Corona-Lage in Kulmbach: "Nicht erfreulich, wenig verwunderlich"

Mit einer baldigen Entspannung rechnen die Verantwortlichen im Landratsamt nicht. "Bisher haben wir 95 bestätigte Omikron-Fälle. Wir gehen davon aus, dass zwischenzeitlich mehr als die Hälfte aller Fälle auf eine Infektion mit der Omikron-Variante zurückgehen", betont der Leiter des Krisenstabs, Oliver Hempfling.

Bestseller: Corona-Selbsttests bei Amazon ansehen

Söllner wiederholt in diesem Zusammenhang einmal mehr seine Bitte an die Bevölkerung, sich an die AHA-Regeln zu halten. Das Omikron-Virus sei wesentlich aggressiver. "Der essenziellste Schutz für sich selbst und andere Personen vor einer Infektion ist nach wie vor das Tragen einer FFP2-Maske, das Einhalten der Abstandsregeln und eine weitestgehende Beschränkung der direkten Kontakte", so der Landrat.

Gerade das Tragen einer Maske habe sich als sehr effektive Schutzmaßnahme erwiesen, ergänzt Hempfling. Er verweist auf die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die in Gebäuden und geschlossenen Räumen eine Maskenpflicht vorschreibt.

Im Klinikum Kulmbach werden derzeit sechs Covid-19-Patienten betreut, keiner davon intensiv.

 Artikel enthält Affiliate Links