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Norma will noch heuer in Wirsberg bauen


Autor: Sonja Adam

Wirsberg, Mittwoch, 20. Juni 2018

An der B 303 in Wirsberg soll es bald wieder Einkaufsmöglichkeiten geben.
Auch in Neuenmarkt gibt es in der Wirsberger Straße bereits einen Norma-Markt. Archiv/Werner Reißaus


Der Marktgemeinderat Wirsberg gab in seiner Sitzung am Dienstagabend grünes Licht für eine Millionen-Investition an der B 303. Der alte Rewe-Markt wird abgerissen, an gleicher Stelle entstehen dort ein Norma-Markt mit eigenem Bäcker und Metzger. Außerdem wird auf dem Gelände eine Sparkassenfiliale für Wirsberg und Neuenmarkt errichtet. Ohne Diskussion genehmigten die Räte dieses Vorhaben.
Bereits vor mehr als einem Jahr - am 31. Mai 2017 - hatte die Norma einen Bauantrag für das Vorhaben gestellt. "Bis wir jetzt so weit sind, hat es ein Jahr gedauert. Hauptthema war der Lärmschutz", sagte Anselstetter über die Hintergründe. Inzwischen konnten jedoch alle Befürchtungen ausgeräumt werden. Das Gebäude des neuen Marktes wird eine Höhe von acht Metern haben. Problematisch war auch die Bauverbotszone entlang der Bundesstraße. Nach Rücksprache mit dem Staatlichen Bauamt kann Norma jetzt innerhalb dieser Zone Parkplätze anlegen.
Die Investoren wollen den Markt noch in diesem Jahr realisieren. "Als nächster Schritt werden jetzt Verträge mit einem Bäcker, einer Metzgerei und der Sparkasse Kulmbach-Kronach gemacht", erläuterte der Wirsberger Bürgermeister. Die Investoren errichten auch das geplante Sparkassengebäude, die Sparkasse wird nur als Mieter auftreten.


Noch mehr Bausachen

Das war allerdings nicht die einzige Bauangelegenheit, mit der sich die Wirsberger Marktgemeinderäte zu befassen hatten. Grünes Licht gaben die Räte auch für einen 15 mal knapp neun Meter großen Anbau an das Gebäude Marktplatz 10 und die barrierefreie Erschließung der Wirsberger Kirche. Die Kirche soll offiziell als Radfahrkirche bezeichnet werden.
Außerdem wurden zahlreiche Aufträge vergeben. Für den barrierefreien Umbau des Gemeindehauses in der Herbert-Kneitz-Straße 6 wurden Aufträge in Höhe von 216 000 Euro vergeben. Den Zuschlag für die Arbeiten am Flachdach und die Klempnerarbeiten bekam Holger Sack aus Kulmbach (11 575 Euro), für die Wärmedämmverbundsysteme und die Fassadenarbeiten Serkan Uzun aus Kulmbach (13 484 Euro und 17 266 Euro), für die Trockenbauarbeiten die Firma Schmidt-Haustechnik aus Recklinghausen (19 000 Euro). Die Bodenarbeiten wird die Firma Konrad Meusel aus Küps (11 173 Euro) ausführen. Den Zuschlag für die Fliesenarbeiten bekam die Firma Hübner aus Bayreuth (9648 Euro), für die Schreinerarbeiten die Firma Grieshammer aus Neuenmarkt (15 081 Euro), für die Malerarbeiten die Firma Näther aus Thurnau (6073 Euro). Die Elektroinstallationen wird die Firma Wanderer aus Neuenmarkt für eine Auftragssumme in Höhe von 60 272 Euro und die Arbeiten im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär die Firma Udo Gebhardt aus Wirsberg (19 148 Euro) übernehmen. Insgesamt sind damit Aufträge für 356 000 Euro vergeben. Insgesamt wird der Umbau rund 460 000 Euro kosten.


Planungen zum Bürgerzentrum

Auch das Bürgerzentrum am Marktplatz macht Fortschritte. Die Planungen für Heizung, Lüftung und Sanitär wird die Firma Schlosser-Ingenieur-Consult aus Plauen (78 379 Euro brutto) übernehmen. Für die Elektroplanung zeichnet Elplan aus Kulmbach verantwortlich (73 513 Euro). Die Tragwerksplanung und statischen Berechnungen übernimmt das Ingenieurbüro IBP aus Kulmbach (94 092 Euro). Für Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinationsarbeiten wird die Firma iplan aus Kulmbach zuständig sein (19 040 Euro). Und die Raumakustikplanung für den Bürgersaal in Wirsberg übernimmt die Firma Basic - Bauphysik, Akustik, Sonderingenieurwesen Consultance aus Gundelsheim (1785 Euro).