Der Innenstadt-Flohmarkt ist ein Besuchermagnet. Das war auch am gestrigen Sonntag so, an dem auch viele Auswärtige nach Kulmbach kamen, die bei traumhaftem Wetter nicht nur auf Schnäppchenjagd gingen, sondern beim verkaufsoffenen Sonntag auch in den Geschäften die Kassen klingel ließen.

Das Flohmarkt-Angebot war vielfältig. Es gab Kunst und Krempel. Auf dem Marktplatz kamen die Kinder auf ihre Kosten. Dort wurden ausgediente Spielsachen feilgeboten, auch gebrauchte Kleidung.

Die Bummelmeile reichte vom Fritz über den Kressenstein und den Holzmarkt weiter über die Fußgängerzone zum Marktplatz. Erstmals mit von der Partie war die Elysium-Stiftung aus Thüringen. Diese engagiert sich für Literatur, fördert autodidaktische Autoren. In Kulmbach hatte die Stiftung einen kleinen antiquarischen Buchladen vor dem Fritz aufgebaut, verkaufte erlesene Raritäten. "Die Geschäfte gehen gut", sagte Andreas Wolff, der Vorstandsvorsitzende, der vielen Händlern aus der Seele sprach.

Die meisten boten Hausrat und alles, was sie schon immer loswerden wollten an, viele Händler hatten sich jedoch spezialisiert: Sammler wurden bei Legofigurenexperten fündig, andere Händler spezialisierten sich auf Hummelfiguren oder Engelsfiguren oder Maschinen für Handwerker.