Gewerbetreibende am Eku-Platz in Kulmbach atmen auf
Autor: Stefanie Gleixner
Kulmbach, Montag, 27. August 2018
Nach zwei Jahren wurden die Bauarbeiten am Kulmbacher Eku-Platz beendet. Der Platz kann wieder uneingeschränkt benutzt werden. Das freut auch die Anlieger.
"Gegen Mittag fuhren die ersten Autos wieder auf den Platz. Ich habe dann direkt bei der Stadt angerufen und nachgefragt, ob der Platz jetzt geöffnet ist", erzählt Editha Paetsch am Mittwoch vergangene Woche. Die Chefin des Café "Petits fours" ist froh, dass die Zeit der Bauarbeiten endlich vorüber ist. "70 Prozent Umsatzeinbußen hatte ich in den letzten zwei Jahren. Lange hätte ich nicht mehr durchhalten können."
Nebenher ist sie anderswo arbeiten gegangen, ansonsten wäre es unmöglich gewesen. Durch die Bauarbeiten war der komplette Platz aufgerissen bis auf die Terrasse des Cafés. Bestuhlung konnte sie so außen nicht anbringen und auch der Eingang auf dieser Seite war dicht. Nur über die Webergasse konnte man den Laden noch betreten. Zwischendurch blieb der Geschäftsfrau nichts anderes übrig, als das Café für ein paar Tage zu schließen. "Wir sind angewiesen auf die Laufkundschaft. Und die ist durch die Bauarbeiten ausgeblieben."
"Es ist schade, dass wir keine Unterstützung während dieser Zeit erhalten haben", sagt Editha Paetsch. Jetzt hofft sie, dass die letzten Sommerwochen noch gut laufen und auch der Herbst und Winter noch zahlreiche Besucher in ihr Café lockt, bevor dann im nächsten Jahr die nächste Baustelle wartet.
In der Klostergasse sollte ursprünglich direkt nach Fertigstellung des Eku-Platzes die Sanierung der Fahrbahn beginnen. Der Stadtrat entschied dann aber, in Abstimmung mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden, dass es besser sei erst einmal eine Pause zu machen. Je nach dem wie der Winter ausfällt, sollen dann im Februar oder März die Arbeiten beginnen. Die Stadt plant eine Fertigstellung der Hauptarbeiten bis zum Altstadtfest 2019. Über die genaue Verkehrsführung während der Bauarbeiten kann die Stadt zu diesem Zeitpunkt noch keine genauen Angaben machen, da man sich noch in der Planungsphase mit Bauunternehmen, Verkehrsamt und Polizei befindet.