Georg Hock verliert gegen Gerd Kögler
Autor: Redaktion
Kulmbach, Sonntag, 21. Januar 2018
Die AfD hat ihre Direktkandidaten für die Wahlen zum Bezirkstag und zum bayerischen Landtag im Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach gewählt.
Es bewarben sich als Bezirkstagsdirektkandidaten Thomas Reischl und Hagen Hartmann (beide vom Kreisverband Kulmbach-Lichtenfels) sowie Christian Engel (Kreisverband Hochfranken). Gewählt wurde der Schirndinger Christian Engel, der sich in einer Stichwahl gegen Hagen Hartmann durchsetzte.
Als Landtagsdirektkandidaten bewarben sich Georg Hock, der bis Freitag Kreisvorsitzender von Kulmbach-Lichtenfels war, sowie der Kreisvorsitzende von Hochfranken, Gerd Kögler. Hock, der 2013 bei der Bundestagswahl für die AfD angetreten war, hatte in der Abstimmung keine Chance. Gewählt wurde der Kirchenlamitzer Gerd Kögler mit 68 Prozent der Stimmen.
Christian Engel betonte, dass es ihm um eine vernünftige Finanzausstattung des Bezirks Oberfranken gehe. Oberfranken müsse sich behaupten, schon alleine durch seine unmittelbare Grenznähe.
Landtagskandidat Gerd Kögler gab als Ziel der AfD an, in Bayern zweitstärkste Kraft werden zu wollen. Er bezeichnete die Themenbereiche Zuwanderung/Sicherheit und Bildung als die beiden Kernthemen, die den Bürgern "auf den Nägeln brennen", und sprach sich für effektivere Kontrollen an der Grenze zu Tschechien aus.
In der Bildungspolitik müsse der Fokus wieder mehr auf Wissensvermittlung und Kulturtechniken wie fehlerfreie Rechtschreibung, Allgemeinwissen und mathematische Grundtechniken gelegt werden. "Hier liegt nicht erst seit PISA vieles im Argen".
Zu regionalen Fragen wie der Umgehung von Untersteinach samt Elektrifizierungsproblem der Bahnstrecke werde man sich eindeutig positionieren und mit den Bürgern in Dialog treten. Auch in der Windmühlenproblematik besonders in Kulmbach werde man klare Aussagen treffen, kündigte Kögler an. Die geplante Gleichstromtrasse durch das Fichtelgebirge lehne er ab.