Angenommen wurde ein Brand auf dem Gelände der Firma Buderus am Aufeld. Bei Arbeiten auf dem Flachdach, so hieß es, war dort ein Feuer ausgebrochen. Nur wenige Minuten nach der Alarmierungen waren die ersten Autos der Feuerwehr vor Ort. Bekämpft wurde der "Brand" sowohl vom Boden aus als auch von oben mittels der Drehleiter.

Badesee bietet genug Wasser


Ein großes Feuer in einem der Industriebetriebe am Aufeld würde wohl die bisherigen Löschwasser-Kapazitäten erschöpfen. Eine nahezu unbegrenzte Menge Wasser aber steht im benachbarten Badesee, der Kieswäsch', zur Verfügung. Dort ist in den letzten Monaten von den Kulmbacher Stadtwerken eine Löschwasser-Entnahmestelle angelegt worden. Mit einer starken Pumpe kann dort aus drei bis vier Metern Tiefe Wasser aus dem See gefördert und mittels einer Schlauchleitung an den Brandort befördert werden. Die Entnahmestelle ist so konstruiert, dass selbst in einem strengen Winter ein Einfrieren der Rohre, das diese funktionsunfähig machen würde, nicht möglich ist.

Rohrleitungen unter der Bahnlinie


Unmittelbar neben der Entnahmestelle wurde eine zweite, herkömmliche Pumpstation eingerichtet. Hinter dem Kiosk am Badesee befinden sich Rohrleitungen, durch die das Wasser unter der Bahnlinie hindurch geleitet wird. Die Rohrleitung soll künftig bis zur Straße im Industriegebiet verlängert werden, um den Zugang sicherzustellen, wenn das dort liegende Grundstück einmal bebaut wird.

Mehr über die Übung in der Mainaue und über weitere Übungen im Rahmen der Feuerwehr-Aktionswoche in Neuenmarkt und in Fölschnitz lesen Sie in der Montagsausgabe der Bayerischen Rundschau.