In seinem Ratgeber "Kleine Fettmonster" nähert sich der Kulmbacher Fitnessökonom dem Thema Ernährung mit einer gehörigen Portion Satire und Witz. Den Ratgeber stellt er bei einer Lesung am 17. Juli um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Friedrich vor.
Seit April 2014 ist der Büchermarkt um einen Ratgeber der etwas anderen Art reicher. "Kleine Fettmonster" heißt das Buch des Kulmbachers Bernd Stößlein, in dem er einen Überblick darüber gibt, was man am besten machen sollte, wenn man fett, faul und krank werden will.
Viel Erfahrung gesammelt Nicht nur Erwachsene, sondern auch immer mehr Kinder neigen in der heutigen Gesellschaft zu Übergewicht, sie ernähren sich falsch und bewegen sich zu wenig. Das ist nichts Neues, aber dennoch wichtig genug, sich umfassend damit zu beschäftigen. Das sieht auch Bernd Stößlein aus Kulmbach so. Der studierte Fitnessökonom und Sportmanager beschäftigt sich bereits seit Jahren berufsbedingt mit den Themen Ernährung und Sport und konnte in der Praxis viele Erfahrungswerte sammeln.
Genug Wissen, um seine Erkenntnisse in einem Buch zusammen zu fassen.
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"Natürlich gibt es auf dem Markt schon viele Ratgeber zum Thema Ernährung", sagt der sportbegeisterte Autor, "aber ehrlich gesagt finde ich die meisten relativ langweilig und wenig ansprechend".
Ganz anders sollte daher sein Ratgeber werden, und schon der Titel "Kleine Fettmonster" verrät, dass er sich mit einer gehörigen Portion Satire und Witz der Thematik nähert. "Mit meinem Buch will ich bewusst polarisieren und provozieren, aber sicher niemanden diskriminieren oder mich über etwas lustig machen", sagt Stößlein.
Plädoyer für Ausgewogenheit Vielmehr geht es ihm darum, dem Leser einen kleinen Spiegel vorzuhalten, die Erwachsenen daran zu erinnern, dass sie die Verantwortung für ihre Kinder tragen. Er plädiert für Ausgewogenheit und Selbstreflektion, und dafür, sich Zeit zu nehmen, auch wenn diese oft knapp bemessen ist.
"Keine Zeit für Sport oder zum Kochen zu haben, halte ich für eine Ausrede", sagt Bernd Stößlein. Auch ein leckeres, frisches Essen müsse nicht unbedingt aufwendig gekocht werden, und für andere Dinge wie Ausgehen oder Fernsehen sei schließlich auch ausreichend Zeit. Sich gesund zu ernähren und Sport zu treiben, hält der Fitnessökonom für eine Form der Körperpflege und eine Sache der Prioritäten.
"Dabei spielt das gesamte Umfeld eine Rolle, aber den Erwachsenen fehlt oft die objektive Sicht auf ihren Nachwuchs", sagt Stößlein und spielt damit auf das altbekannte Sprichwort an: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Lustig und leicht verständlich Es ist also seiner Meinung nach angesagt, bereits in frühen Kinderjahren den Grundstein für eine bewusste Ernährung zu legen.
So könne man auch vermeiden, dass sich Floskeln wie "Iss deinen Teller auf, damit morgen schönes Wetter wird" nicht ins Unterbewusstsein einbrennen.
Es gelte wie in vielen Bereichen, nicht die Symptome zu bekämpfen, sondern die Ursachen. "Alles ist in meinem Buch dabei so formuliert, dass es lustig und auch leicht verständlich ist. Jeder kann etwas damit anfangen", sagt der Autor, der überzeugt ist, dass man sich besser merkt, was einem Spaß gemacht hat zu lesen.
Dabei kommen in dem Buch aber auch die sachlichen und erklärenden Inhalte nicht zu kurz. "Zum Beispiel wird vermittelt, dass Kalorie nicht gleich Kalorie ist, oder dass es sinnvoll ist, seine Fortschritte etwa in Form eines Ernährungsprotokolls zu dokumentieren", erklärt Stößlein.
"Das Problem bei vielen Menschen ist, dass sie sich zu viel auf einmal vornehmen und dann an dieser Aufgabe scheitern."
Über das Buch Kleine Fettmonster "Der allererste Ratgeber, wie Sie Ihre Kinder fett, faul und krank machen" lautet der Untertitel von Bernd Stößleins Ratgeber. Er ist als Book-on-Demand über den Buchhandel als Printversion und als e-book erhältlich.
Lesung Wer mehr Einblicke in die Welt der kleinen Fettmonster erhalten möchte, hat dazu am 17. Juli um 19.30 Uhr in der Kulmbacher Buchhandlung Friedrich Gelegenheit. Dann stellt Bernd Stößlein seinen Ratgeber dem interessierten Publikum vor. Weitere Informationen zum Thema unter www.bernd-stösslein.de.