Motorradsternfahrt Kulmbach 2026: Programm und Termin
Autor: Julian Drescher
Kulmbach, Sonntag, 22. März 2026
Kulmbach wird wieder zur Bikerstadt. Im April startet die Motorradsaison mit einem Programm für Jung und Alt. Hier erfahrt ihr, was euch bei der Motorradsternfahrt erwartet.
Hinter der Kulmbacher Motorradsternfahrt steckt mehr als ein Bikertreffen: Das Bayerische Innenministerium, die Polizei Oberfranken und die Kulmbacher Brauerei laden am 25. und 26. April zur öffentlichen Veranstaltung auf dem Festivalgelände in der Lichtenfelser Straße ein. Unter dem Motto "Ankommen statt Umkommen" verbindet die 23. Motorradsternfahrt Fahrspaß, Motorrad-Begeisterung und Verkehrssicherheit - für Biker, Familien und alle anderen Besucher.
Konkret heißt das: Ein Motorrad-Skill-Parcours, Vorführungen des Kradzirkus der Polizei München sowie Infostände von ADAC Nordbayern, TÜV, Bundeswehr und Polizei zeigen, worauf es auf der Straße ankommt, wie aus der Pressemitteilung der Polizei Oberfranken hervorgeht.
Motorradsternfahrt Kulmbach mit Korso, Musik und Ausstellern
Die Blitzerrampe, Vorführungen der Verkehrspuppenbühne und eine Kinderstation machen das Thema Verkehrssicherheit für Kinder spielerisch erlebbar. Livemusik, eine Flaniermeile und Essensstände können Besucher ebenfalls erwarten. Die Kulmbacher Brauerei begleitet das Event auch dieses Jahr mit einer Auswahl alkoholfreier Biere von Kulmbacher, Mönchshof und Kapuziner sowie die Erfrischungsgetränke von Bad Brambacher. Das Event ist nur eines von vielen Ausflugs-Highlights im fränkischen Frühling.
Video:
Folgende Aussteller zeigen Technik und Fahrzeuge:
- Kawasaki
- Harley-Davidson
- Helmhersteller Shoei
- Ordnung Quad & Bike
- Autohaus Sperber
- Motorradgeschäft TAF
- Fahrzeugmuseum Fichtelberg
"Höhepunkt des Saisonauftakts ist der traditionelle Motorradkorso am Sonntagmittag. Unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann führt er durch die Kulmbacher Innenstadt", informiert die Polizei. Gerade nach der Winterpause ist das Unfallrisiko für Motorradfahrende erfahrungsgemäß höher. Fahrpraxis, schnelle Reaktionen sowie das richtige Einschätzen von Geschwindigkeit und Straßenverhältnissen müssen sich oft erst wieder einspielen.
Zahlen gesunken - so viele Biker starben 2025 in Oberfranken
Als häufige Gründe für schwere Unfälle werden unangepasste Geschwindigkeit, Unaufmerksamkeit und fehlender Abstand genannt. Besonders auf Landstraßen - also dort, wo Motorradfahrende oft unterwegs sind - sind die Folgen von Unfällen besonders schwer. Aktuelle Zahlen aus der Verkehrsunfallstatistik des Polizeipräsidiums Oberfranken bestätigen das. Im Jahr 2025 wurden 670 Unfälle mit motorisierten Zweirädern gemeldet - fast genauso viele wie im Vorjahr. Besonders auffällig ist der deutliche Rückgang tödlicher Motorradunfälle.
Drei Biker kamen ums Leben, im Jahr zuvor waren es noch zehn. "Die Zahlen zeigen: Prävention wirkt. Weniger tödliche Motorradunfälle sind kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Verkehrssicherheitsarbeit. Entscheidend ist, dass wir nicht nachlassen, sondern unsere Aktivitäten fortsetzen", erklärt der oberfränkische Polizeipräsident Armin Schmelzer. "Motorradfahren ist emotional, Verkehrssicherheit muss rational bleiben. Wer sich nach der Winterpause gezielt vorbereitet, reduziert Risiken erheblich." Weitere Informationen finden sich unter https://www.motorradsternfahrt.de/