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Andere Länder - andere Kippen


Autor: Matthias Beetz

Kulmbach, Dienstag, 16. Sept. 2014

Da sage noch einmal einer, die Spezies der Raucher sei am Aussterben. Von wegen: In den Biergärten des Kulmbacher Landes wird munter weitergequalmt. Und auch abends, vor der Kneipe, lässt sich in Aschenbecher-Nähe nach wie vor so manche Raucher-Bekanntschaft machen.
Symbolfoto: Stephan Jansen/dpa


Besonders augenfällig ist das Überleben der Raucher-Spezies im Ausland: In Italien beispielsweise findet sich kaum ein Restauranttisch ohne Aschenbecher. Und auch auf den öffentlichen Plätzen wird gequalmt, wohin man sieht. Beschwerden aus dem Nichtraucher-Lager? Fehlanzeige!

Was dem deutschen Auslands-Raucher am meisten imponiert: Ausgetretene Kippen auf Rastplätzen, Straßen, Plätzen und in den malerischen Gassen italienischer Städtchen finden sich (fast) nicht.

Der Einheimische achtet wie der Urlauber auf Sauberkeit - ohne Aufforderung.

Kleiner Tipp für die Orientierung: Spätestens in dem Moment, in dem Sie auf einem Rastplatz aussteigen und auf einem Teppich von Zigarettenstummeln stehen, wissen Sie, dass Sie wieder in Deutschland sind.

Andere Länder, andere Kippen!