Im ersten Teil entführte die Blasmusik nach dem "Willkommen" des Chores die Zuhörer nach Österreich und Böhmen. Der "Erzherzog Albrecht Marsch", die "Dampflok Polka" und der "Böhmische Wind" waren schmissige Blasmusik, bei der viele Füße im Takt mitwippten.

Dies war nur noch durch den "Egerländer Musikantenmarsch" zu überbieten. Oder durch das Lied "Wir wollen einen heben", dessen Melodie jedem bekannt ist vom Gefangenenchor aus Nabucco. Die "Nationalhymne der Blasmusik", wie der "Böhmische Traum" scherzhaft genannt wird, rundete das Ganze ab.

Reise an den Rhein

Als Ausgleich dazu unternahm der Chor des Gesangvereins "Cäcilia" eine Reise an den Rhein. "Grüß mir die Reben" ist ein altes Weinlied, das vom Chor seit 35 Jahren nicht gesungen wurde und nun neu ins Repertoire aufgenommen wurde.
Weiter ging die Fahrt nach Amsterdam, wo beim "Traum von Amsterdam" einige Erinnerungen wach wurden.

Modern und lustig begann der zweite Teil des Liederabends. Wer Reinhard Mey und sein Lied "Diplomatenjagd" kennt, der weiß, welch sprachliches Potenzial dahinter steckt und welche Ironie. Hervorragend wurde dieses Lied vom Chor umgesetzt, unterstützt von einer Power-Point-Präsentation auf der Leinwand, auf der die "wichtigsten Fakten" bildlich zu sehen waren.

Friedlicher gestaltete sich das Liebeslied "Was kann ich denn dafür", das ursprünglich von Frank und Nancy Sinatra gesungen wurde und seither zum Repertoire vieler Sängerpaare gehört. Fast "Atemlos" wurde man bei der Interpretation des Hits von Helene Fischer, auch hier war der Chor auf der Höhe der Zeit angekommen. Bevor "Eleni" von Jürgen Detsch erklang, wurde noch "an der Uhr gedreht", so wie in der Trickfilmreihe "Der rosarote Panther".

Für die Blasmusik Wallenfels ging es im Polka Happy-Sound mit "Happy on tour" weiter gefolgt vom Slow Rock, dem "Sommerflight". Bevor der Liederabend zu Ende ging und die Rodachtaler zur Unterhaltung aufspielten, wurde es mit dem "Botzener Bergsteigermarsch" und dem "Glück Auf Marsch" noch einmal richtig zünftig.