Die 26. Teuschnitzer Auflage war Treffpunkt ausgelassener Lebensfreude. Bewährte Publikumslieblinge und Bühnenfrischlinge sorgten für eine Bombenstimmung.
Durch das circa fünfstündige Programm führte wieder in bewährter Weise Stephanus Neubauer, der ebenfalls mit Witz und Humor begeisterte. Es war wieder ein Büttenabend erster Sahne. Die Lachmuskeln wurden wieder stark strapaziert.
Über 150 Teilnehmer vor und hinter der Bütt, zeigten sich abermals von ihrer besten Seite. Für die richtige Stimmung vor und während der Pausen sorgte die Stadtkapelle Teuschnitz. Der Büttenabend war eine bunte Mischung aus Büttenreden und Gardetänzen. Die farbenprächtige Kostümierung der Garden war eine Augenweide. In der ausverkauften Turnhalle waren viele Besucher aus dem oberen Frankenwald und aus dem südlichen Landkreis einer Meinung: Es war eine echte Superschau!
Traditionsgemäß wurde auch dieses Jahr der Büttenabend mit den Funkenmariechen mit einem Tanz eröffnet. Dann folgte das Nachwuchstalent Nelly Scherbel mit ihrer Büttenrede. Ihr Motto war heuer "Mein erstes Mal." Sie erzählte von ihrer ersten Reise mit einem Flugzeug. Die Kindergartenkinder zeigten eine Show "Auf in den Ring." Die Musikstücke "Eye of the Tiger", "I'm still standing", "Boom Boom Boom" begleitete die Vorführung.
Die Damen von der goldenen Neun spielten einen Sketch mit Petrus am Himmeltor. Mit den himmlischen Besuchern gab es Differenzen.
In die wunderbare Welt der Madam Tussauds führten die "Dance Kids". Sie gaben die Möglichkeiten, Bilder mit den Lieblingsstar zu machen. Der erste Teil endete mit einer Schwarzlicht-Show der Kinder- und Jugendfeuerwehr Teuschnitz.
Bei den "Nixdaacherden" ging es um eine Baustelle in der Ortsmitte. Hier gab es Unklarheiten bei den Arbeitskräften. Die "Stoudmala meets DAN". Fünf Frauen und fünf Männer waren auf der Suche nach ihren Traumprinzen und ihrer Traumprinzessin. Der Tanz zeigte vom "Herzklopfen" bis - verliebt - verlobt - verheiratet.
Dann das Urgestein Peter Goihl. Bereits seit 20 Jahren tritt er als Büttenredner auf. Als Rentner gab er einen Rückblick über Höhen und Tiefen seines Lebens.
Die Liedermachergruppé "M-A-U-L-B-A"- machte mit ihrem Namen alle Ehre. Teuschnitz steckt alles Geld in die Arnika. Auch Pfarrer Lindner wäre gerne geblieben, leider hat man ihn vertrieben. MdL Baumgärtner hat Ambitionen zum Bundestag, dort kann er gerade mal das Frühstück holen. Einen sehenswerten Auftritt in verschiedenen Kostümen lieferte das Männerballett Teuschnitz ab. Es war schon profihaft, was der oberfränkische Sieger 2017 an den Tag legte.
Die "Nochbern" zeigten dann ihre Körpermasse, im Anfang waren es nur die "Aang" und die "Ohrn", und jetzt hatte der ganze Körper zugelegt. Trotzdem wirbelten sie über die Bühne. Über das Teuschnitzer Stadtgeschehen berichteten die drei Könige. Sie nahmen kein Blatt vor dem Munde. Im Visier hatten sie das Dorffest und die Stadtkapelle mit dem Trommelmeister Martin Sesselmann und Dirigenten Bernd Jungkunz.
Den Büttenabend beendeten die "Nousnbärla" mit dem Kampf der Gladiatoren. Sie zeigten, dass sie noch ganz andere Reize zur Schau stellen können. Auch die letzten zwei Büttenabende sind bereits ausverkauft. Beim Kartenvorverkauf waren die 720 Karten für die drei Büttenabende schnell vergriffen.