Kreis Kronach: Landrat dankt Impfzentrum-Beteiligten - "grandiose Teamleistung"
Autor: Redaktion
LKR Kronach, Dienstag, 06. Dezember 2022
Das Impfzentrum des Landkreises Kronach schließt bald. Dies nahm Landrat Klaus Löffler zum Anlass, um den Beteiligten zu danken und ihre "grandiose Teamleistung" zu loben.
Wie das Landratsamt Kronach berichtet, werde das Impfzentrum in der Kronacher Industriestraße Ende des Jahres geschlossen. Die letzte Möglichkeit, in diesen Räumlichkeiten eine Corona-Schutzimpfung zu erhalten, besteht demnach am 23. Dezember. Auslöser für diesen Schritt ist eine Entscheidung der Bundesregierung, die staatlichen Impfzentren zum Jahreswechsel zu schließen.
„Es war von Beginn an klar kommuniziert, dass es sich bei den Impfzentren um eine Übergangslösung handeln wird“, betont Landrat Klaus Löffler, der die bevorstehende Schließung zum Anlass nimmt, um auf eine bewegte Zeit zurückzublicken und sich bei allen zu bedanken, die am Betrieb des Impfzentrums mitgewirkt haben.
„Als wir im Herbst 2020 die Nachricht erhalten haben, ein Impfzentrum auf die Beine stellen zu müssen, haben wir es innerhalb kürzester Zeit und noch weit vor Ablauf der damals gesetzten Frist geschafft, die Strukturen aus dem Boden zu stampfen und mit dem Impfen loslegen zu können. Rückblickend möchte ich mich bei meiner Verwaltung sowie stellvertretend für das gesamte Team bei Ralf Schmidt und Hubertus Franz bedanken, die die organisatorische und ärztliche Leitung übernommen und gemeinsam mit Andrea Hahn einen geordneten Ablauf gewährleistet haben.“
Landrat Löffler erinnert dabei gerade an die turbulente Anfangszeit mit täglich bis zu 870 Impfungen. Die Abwicklung des Impfprozesses an jeweils sieben Tage pro Woche sei dabei nur eine der Herausforderungen gewesen, die es zu meistern galt. Auch die Lagerung und die Einhaltung der Kühlkette des Impfstoffes musste nicht nur streng kontrolliert, sondern gewährleistet werden, wie der Landrat verdeutlicht.
Zu mitunter intensiven und für alle Beteiligten gerade an der Impfhotline nicht einfachen Diskussionen habe die anfangs geltende Priorisierung der impfwilligen Personen geführt. Mit dem Einsatz von mobilen Impfteams und mit dezentralen Impfangeboten sei man zudem ein Vorreiter gewesen, wie der Landrat weiter erklärt.
„All diese Herausforderungen konnten wir nur dank des vorbildlichen Engagements vieler Menschen stemmen, die sich vielfach neben ihrem Beruf zusätzlich im Impfzentrum engagiert haben.“ Bei dieser Gelegenheit zählt der Landrat auch die bis zu 30 Soldaten auf, auf die das Impfzentrum in der Hochphase zurückgreifen konnte.
„Es hat ein Rädchen ins andere gegriffen“, geht Ralf Schmidt auf die funktionierenden Abläufe und das erforderliche Vertrauen aller Beteiligten untereinander als Basis für die gemeisterten Herausforderungen ein.