Stellvertretend für das "Kronacher Sozialprojekt" nahm Pfarrer Thomas Teuchgräber am vergangenen Freitag einen "guten vierstelligen Betrag" der Kronacher Rotarier entgegen. Der Reinerlös des Glühweinverkaufs am Weihnachtsmarkt soll einheimischen Hilfsbedürftigen zu Gute kommen.
"Zwischen 100 und 150 Personen bekommen bei uns Unterstützung", erklärt Teuchgräber. Neben vergünstigten Produkten im "Lädla" erhalten die Hilfesuchenden auch "finanzielle Unterstützung bei bestimmtem Bedarf": Heizkosten, Stromnachzahlungen, Arzneimittelkostenbefreiungsgebühr, Haushaltsgeräte und Behördenkosten sind ohne Hilfe kaum zu stemmen für Bedürftige.

"Das Besondere bei uns im Club ist, dass sich niemand zu schade ist, mit anzupacken", freut sich der Past-Präsident Hans Walter Wittig.. Zahlreiche ehrenamtliche Rotarier helfen bei den Vor- und Nachbereitungen der Events und ohne den normalerweise benötigten Finanzaufwand können die Spenden so eins zu eins "Not lindern" und an Bedürftige gehen.
Neben der Beteiligung an karitativen Projekten ist der Rotary-Club auch im kulturellen Bereich tätig.
"Ein besonderer Dank gilt der Rosenbergalm", denn es sei nicht selbstverständlich, dass Steffen Mahr und sein Team den Rotarieren es ermöglichen, die Räumlichkeiten der Alm mietfrei für ihre Veranstaltungen wie beispielsweise die Ü-40-Party zu nutzen, findet Christina Bijok.
Neben Projekten in der Heimat begleiten die Rotarier zusätzlich ein "Mammutprojekt", wie es Hans Walter Wittig nennt. "Ärzte für Madagaskar" wird nicht nur vom Kronacher Rotary-Club unterstützt, sondern auch von mehreren befreundeten Clubs, da ein sechsstelliger Spendenbetrag für die Kronacher Rotarier unmöglich alleine aufzubringen sei.
Mit dem Ziel, Gutes zu tun und "Not zu lindern" wird der Rotary-Club wieder Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen, um neue Projekte unterstützen zu können, denn wie Bijok sagt, "ist die Freude der schönste Lohn".